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15.07.2010

Kreisverkehr für Mindelzell

Mindelzell/Hasberg Wo könnten noch Kosten gedrückt werden? Die Frage war gleichzeitig eine Bitte von Landrat Hubert Hafner an Tobias Ehrmann vom Staatlichen Bauamt in Krumbach, der jüngst im Kreisausschuss die Planungen für den Ausbau der Kreisstraße von Mindelzell nach Hasberg vorstellte. Das Gremium stimmte zu - unter dem Vorbehalt, dass das Vorhaben gefördert wird und die entsprechenden Haushaltsmittel zur Verfügung stehen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 2,6 Millionen Euro. Baubeginn könnte im Frühjahr 2011 sein.

Nach Ansicht der Behörde macht auf dem rund vier Kilometer langen Teilstück bis zur Landkreis-Grenze nur ein Vollausbau Sinn. Die Trassenführung ist harmonischer und die beiden Einmündungen von Winzer kommend sollen verschwinden. Geplant ist ein gemeinsamer Anschluss, der dann bessere Sichtverhältnisse garantiert. Außerdem wird die Fahrbahn breiter: Sechs, statt fünf Meter. Das habe sich auch auf der Strecke zwischen Ellzee und Stoffenried bewährt, erklärte Ehrmann.

Am südlichen Ortsende von Mindelzell ist ein Kreisverkehr geplant - er dient als Geschwindigkeitsbremse und verbessert die Straßengabelung. Dafür muss auch die Gemeinde Ursberg zahlen: 40 000 Euro sind eingeplant. Der Eigenanteil des Landkreises am Ausbau kommt auf rund 1,6 Millionen Euro. Vor drei Jahren waren es noch rund 800 000 Euro. Damals allerdings waren die Förderbedingungen besser und die Planung noch nicht exakt.

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