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Krumbach

24.01.2019

Krumbacher FOS/BOS ist mehr als nur eine „Paukanstalt“

Wie es nach Mittlerer Reife oder Abschluss von Lehre oder Ausbildung weitergehen kann, dafür konnte man beim Informationstag an der Berufsoberschule (BOS) und Fachoberschule (FOS) Krumbach Antworten finden.
Bild: Susanne Plank

Was die Fachoberschule und Berufsoberschule in Krumbach alles bietet und welche Höhepunkte es beim Informationstag gab.

Nicht nur die Mittelschülerin Sarah (15) oder der Realschüler Simon (16), sondern auch die 20-jährige Bankkauffrau Lisa mögen sich dieser Tage und Wochen fragen: „Was soll ich dann tun, wenn ich im Juli die Mittlere Reife geschafft habe? Und was soll beruflich einmal aus mir werden?“ oder „Wie soll es nach Abschluss der Lehre beziehungsweise Ausbildung weitergehen?“

Antworten finden konnten sie beim Informationstag an der FOSBOS, das heißt der Berufsoberschule (BOS) und Fachoberschule (FOS) Krumbach. Einen Überblick über die beiden Schularten gaben Schulleiterin Dr. Elvira Seibold und ihr Stellvertreter Gregor Friedrich. Auskünfte über die fachpraktische Ausbildung in der 11. Klasse waren in einem speziellen Vortrag erhältlich. Außerdem stellten die jeweiligen Fachlehrkräfte die möglichen Ausbildungszweige „Technik“, „Wirtschaft und Verwaltung“ und „Sozialwesen“ vor. Unterstützt wurden sie beispielsweise im Sozialwesen durch Schülerinnen aus den Jahrgangsstufen 11 bis 13. Eindrücklich erzählten die Schülerinnen, auch auf Nachfragen der zahlreichen Interessenten, über ihre Beweggründe, diese Ausbildungsrichtung zu wählen.

Genauso freimütig und bisweilen auch selbstkritisch berichteten sie über ihre Erfahrungen in Unterricht und Praktikum sowie individuelle Einsichten, welche sie in den Schuljahren an der FOS für ihr weiteres Leben und vor allem die bevorstehende Berufswahl gewonnen haben.

Dass der Besuch der FOS-BOS ein solides Fundament für ein anschließendes Studium legt, darüber referierten in ebenfalls etwa halbstündigen Vorträgen frühere Absolventen der Krumbacher Schule: Simon Dischl studierte nach dem Abitur Wirtschaftsphysik, während Dominik Seitz sich für ein BWL-Studium entschied.

Beliebt unter ehemaligen FOS-BOS-Schülern ist auch der Lehrerberuf, beispielsweise möchte Yannik Komm zukünftig Deutsch und Englisch an einer Realschule unterrichten.

Grundlage dafür sind immer das Fachabitur und auch das dem Gymnasium gleichwertige Abitur; beides kann an der FOS-BOS erworben werden. Letzteres verlangt allerdings den Nachweis einer zweiten Fremdsprache; in Krumbach kann man zwischen Französisch und Spanisch wählen.

Eindrucksvolle Projektvorstellungen

Dass eine Schule mehr als nur eine „Paukanstalt“ ist, bewiesen eindrückliche Projektvorstellungen im Chemie- und Physiksaal. Eigene Experimentierversuche mit Papier und Schere ließen Mathematik von einer ganz anderen Seite erleben.

Bei einem Besuch in den schuleigenen Werkstätten für die Ausbildungsrichtung „Technik“ am Erwin-Bosch-Ring 7 erläuterten die beiden Werkstattleiter für Elektro- bezwiehungsweise Metalltechnik Ablauf und Inhalte des Praktikums; zugleich waren Schülerarbeiten in den modernen Räumlichkeiten ausgestellt.

In solchen wird ab dem kommenden Schuljahr auch der gesamte Unterricht stattfinden, wenn im September die FOS-BOS Krumbach in ihr neues Gebäude an der Lichtensteinstraße umgezogen sein wird. Wie weit der Schulhausneubau schon fortgeschritten ist, darüber gab eine Bilderschau in der Aula den zahlreichen Besuchern des Infotages Auskunft. Der Elternbeirat der Krumbacher Schule sorgte in der Aula der FOS-BOS am Infotag mit zahlreichen Helfern für Speis und Trank. (zg)

Anmeldung: Für den Besuch der FOSBOS Krumbach ab dem kommenden Schuljahr kann man sich vom 18. Februar bis 1. März 2019 anmelden.

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