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Waltenhausen

07.01.2020

Lob für das Ehrenamt in der Dorfgemeinschaft Waltenhausen

Drei junge Bürgerinnen mit herausragenden schulischen und beruflichen Leistungen und einen verdienten Gemeindearbeiter ehrte Bürgermeister Karl Weiß (links) im Verlauf des Neujahrsempfangs. Unser Bild zeigt die Geehrten (von links): Alois Stiegeler, Mirjam Dubowy, Marie Schuster, Heike Daiser und Bürgermeister-Stellvertreter Manfred Stiegeler.
Bild: Werner Glogger

Die Gemeinde Waltenhausen zeichnet verdiente Bürger aus.

Ein ausgeprägter, geradezu vorbildlicher Gemeinschaftssinn hat in der Vergangenheit nicht nur viel auf den Weg gebracht in Waltenhausen, sondern die südlichste Landkreisgemeinde weit über die Region hinaus bekannt gemacht. Vereine, Kirche und andere Organisationen arbeiten Hand in Hand und sind seit Jahrzehnten der Garant für eine intakte Gemeinde. So wurde im Jahr 2008 nach der Kommunalwahl der in Hairenbuch beheimatete Karl Weiß, mit großer Mehrheit zum Ersten Bürgermeister gewählt. Er durfte ein gut bestelltes Feld von seinem Vorgänger Erwin Haider übernehmen. Als langjähriger Angehöriger des Gemeinderates war Weiß zudem mit der Gemeindepolitik bestens vertraut und konnte so sein Versprechen, sich für das Wohl und die Weiterentwicklung des Dorfes einzusetzen, in den kommenden zwölf Jahren, verwirklichen.

Um dabei das Engagement der Bürger, die sich im Ehrenamt einbringen, besonders zu würdigen, führte er zum Jahresbeginn 2009 erstmals einen Neujahrsempfang ein, der bis heute lückenlos seine Fortsetzung fand.

Zwei der zehn besten Realschüler kommen aus Waltenhausen

Im Bürgerheim eröffnete unter der Leitung des neuen Dirigenten Andreas Simnacher die Musikkapelle Waltenhausen den offiziellen Programmteil, bevor Weiß Geschehnisse des vergangenen Jahres in der Welt und in der Gemeinde zitierte. Bezüglich der Ereignisse in der Gemeinde sei es eine angenehme Aufgabe, auch Personen mit herausragenden Leistungen zu ehren.

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Heike Daiser und Marie Schuster sind zwei der zehn besten Absolventen unter den 80 Schülern der Realschule Krumbach mit einer Eins vor dem Komma. Des Weiteren hat Mirjam Dubowy ihre Lehre zur Feinwerkmechanikerin als Siegerin bei der Handwerkskammer Schwaben abgeschlossen und bayernweit eroberte sie den 2. Platz. Unter Beifall überreichte Weiß den erfolgreichen jungen Bürgerinnen ein Anerkennungsgeschenk.

Aus gesundheitlichen Gründen musste Alois Stiegeler seine langjährige Tätigkeit im Frondienst der Gemeinde aufgeben. Zehn Jahre von 1968 bis 1978 führte er damals noch mit Pickel und Schaufel die Arbeit als Bestatter aus und übernahm 2008 den Posten des Waldwartes mit der Beaufsichtigung und Pflege von insgesamt 13 Waldflächen. Mit einer Urkunde und einem Präsent würdigte Weiß die Verdienste des fleißigen Gemeindearbeiters.

Dem Gemeindechef selbst sprach sein Stellvertreter für seine Führungsqualitäten Dank und Anerkennung aus. Ebenso wusste Andrea Schuster, Vorstandsmitglied im Musikverein und Vorsitzender Helmut Reichhardt vom Schützenverein die Tätigkeit und mustergültige Verwaltung des Bürgerheims durch Gabi Stiegeler und Rainer Zips zu schätzen.

Jugendliche spenden für Gemeinde Waltenhausen

Sehr erfreut zeigte sich Bürgermeister Weiß wieder über eine Spende in Höhe von 1000 Euro aus dem Erlös des „Budezaubers“ vom Jugendtreff Waltenhausen, das er für die Jugendarbeit in der Gemeinde verwenden will. Weiß vermeldete anschließend, dass sich Alois Rampp als einziger Kandidat für das Bürgermeisteramt bei der Kommunalwahl am 15. März zur Verfügung stellt.

Er selbst werde, wie bekannt, nach zwölf Jahren das Amt abgeben, aber für den Kreistag kandidieren, um sich bei einer Wiederwahl verstärkt in diesem Gremium für die Belange seiner Heimatgemeinde einsetzen zu können. Für den achtköpfigen Gemeinderat stehen aus drei Wahlvorschlägen insgesamt 25 Männer und Frauen aus allen Ortsteilen zur Verfügung. Der Wunsch des Bürgermeisters wäre es, dass sich die Wählerinnen und Wähler für eine gute Mischung zwischen jung und alt, männlich und weiblich entscheiden, um im neuen Gemeinderat die richtigen Entscheidungen zum Wohle der Gemeinde treffen zu können.

Mit witzigen Vorträgen und Liedern sorgte Humorist Werner Weltle aus Beuren bei Weißenhorn, genannt „dr Werner von Beira“ für amüsante Unterhaltung, bevor die von den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates gefertigten Häppchen zum Imbiss bereit standen.

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