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03.12.2019

Mit Blasmusik auf den Advent eingestimmt

Acht Musiker, darunter die Dirigentin, wurden beim Konzert des Musikvereins Ebershausen für ihre langjährige Mitwirkung in der Blasmusik geehrt. Unser Bild zeigt vorne von links: Johanna Rüß, Ulrike Bader, Julia Czernin, Martina Mack, 2. Vorsitzender Thomas Reng; hintere Reihe von links: stellv. Bezirksdirigent Helmut Liebhaber, 1. Vorsitzender Andreas Baur, Dirigentin Ingrid Mörz, Thomas Nieder, Roland Reng, Tobias Kössinger.
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Acht Musiker, darunter die Dirigentin, wurden beim Konzert des Musikvereins Ebershausen für ihre langjährige Mitwirkung in der Blasmusik geehrt. Unser Bild zeigt vorne von links: Johanna Rüß, Ulrike Bader, Julia Czernin, Martina Mack, 2. Vorsitzender Thomas Reng; hintere Reihe von links: stellv. Bezirksdirigent Helmut Liebhaber, 1. Vorsitzender Andreas Baur, Dirigentin Ingrid Mörz, Thomas Nieder, Roland Reng, Tobias Kössinger.

Musikverein Ebershauser Musiker verbreiten mit einem gelungenen Konzert in der Pfarrkirche vorweihnachtliche Stimmung und ehren im Anschluss langjährige Mitglieder

Ebershausen Der erstmalige Versuch, ein Konzert in der Pfarrkirche St. Martin zu veranstalten, kam bei der Einwohnerschaft und Freunden der Blasmusik im vergangenen Jahr so gut an, dass sich der Musikverein Ebershausen zu einer Neuauflage entschloss. So war es für den Vorsitzenden Andreas Baur eine Freude, auch heuer zahlreiche Besucher willkommen zu heißen und ihnen ein gemischtes Programm für jeden Geschmack anzukündigen. „Wir wollen mit unserer Musik, sei es festlich, klassisch oder auch modern, alle auf die bevorstehende Adventszeit einstimmen“ versprach der Vorsitzende. Den passenden Einstieg ins Programm bildete die „Ringgenberger Festmusik“, die den festlichen Charakter des Konzertes in besonderer Weise zum Ausdruck brachte. Der deutsche Komponist Markus Götz schuf dieses Werk mit dem Untertitel „Freunde der Musik“ als Auftragskomposition für den Kreismusiktag 2014 im gleichnamigen Ringgenberg in der Schweiz. Die 25 Musikanten unter der Leitung ihrer Dirigentin Ingrid Mörz verstanden es ausgezeichnet, diese Komposition in Szene zu setzen. „Mountain Wind“ – der Bergwind, ein kleines feines Konzertwerk von Martin Scharnagel, bot schöne Melodien und eine berührende Atmosphäre, die im Chorraum der Kirche gut zur Wirkung kam. Die besonders klangvolle Passage dabei bereicherte das Flötensolo, gespielt von Katharina Deubler, gefolgt von einem Festivo-Teil und grandiosen Schlussakkorden. Den ersten Glanzpunkt setzte Michael Czernin als Solist in dem für Blasorchester und Trompete arrangierten Song „My Way“, bevor die Musikrichtung ins Klassische mit Johann Sebastian Bachs Lied „Bist du bei mir“ wechselte. Als Klassiker der Rockmusik wurde der Song „Music“ für John Miles sein größter Erfolg. Die starken Kontraste, langsam und getragen beginnend, mit einem schnellen Teil und einem großen Finale kamen im Orchester voll zur Geltung. Ebenso im Stil der Moderne ist der Popsong von Brendan Graham und Rolf Lovland „You Raise me up“ – Du ermutigst mich – angesiedelt. Vor allem Solist Dominik Reng auf dem Saxofon, aber auch das ganze Orchester gaben der bekannten Melodie eine besondere Note. Die Begeisterung der Zuhörer spiegelte sich zum Schluss in großem Beifall, der zusätzlich mit „Cindarella Dance“ aus dem Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ als Zugabe belohnt wurde. Die stimmungsvollen Vorträge der Musiker ergänzte Julia Reng in Gedichtform mit Gedanken zum Glück und Empfehlungen und guten Ratschlägen zum Advent. Im Anschluss an den Konzertteil war es stellvertretendem Bezirksdirigent im Musikbezirk 11 des ASM, Helmut Liebhaber, vorbehalten, verdiente Musiker zu ehren und ihre musikalische Karriere vorzustellen. Das Vereinsleben eines Musikers sei nicht immer einfach, meinte Liebhaber, aber es würden doch deutlich die angenehmen Seiten des Miteinanders überwiegen.

Sicherlich werde auch das heutige Konzert als schöner Moment nicht nur bei den Besuchern, sondern auch bei den Musikern nachklingen, ist Liebhaber zuversichtlich. In den Reihen der acht „Jubilare“ befand sich auch Ingrid Mörz, seit zweieinhalb Jahren Dirigentin beim Musikverein Ebershausen, die der stellvertretende Bezirksdirigent für 35-jährige Musikerlaufbahn vereinsintern mit der goldenen Ehrennadel und Urkunde auszeichnete. Ingrid Mörz sei eine hervorragende Vollblutmusikerin und für den Musikverein ein echter Glücksgriff gewesen, betonte er in seiner Laudatio. In den 35 Jahren habe sie sich in verschiedenen Musikkapellen als aktive Musikerin sowie als Dirigentin engagiert. Freude am Musizieren, ausreichend Geduld bei den Proben sowie die Gabe, auf Menschen eingehen zu können, sei die Basis ihrer erfolgreichen Arbeit als Orchesterleiterin. Auch bei den weiteren Ehrungen kam das langjährige beispielgebende Engagement der einzelnen Musiker zum Ausdruck.

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