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Krumbach

30.11.2016

Mit Musik auf den Advent eingestimmt

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In einer Ballade von Alfred Reeds begleitete das Blasorchester der BFSM die pulsierenden Klangfarben des Altsaxofons.
Bild: Claudia Bader

Die Berufsfachschule für Musik trat in der Maria Hilf Kirche in Krumbach für die gute Sache auf.

Wenn sich Instrumente in besonderer Weise eignen, Glanz und Festlichkeit zu vermitteln, dann sind das Trompeten, Posaunen, Hörner und andere Blechbläser. Deren strahlende Klangfülle eröffnete das Adventskonzert, das die Krumbacher Berufsfachschule für Musik gemeinsam mit dem Rotary-Club Krumbach in der Stadtpfarrkirche Maria Hilf veranstaltete.

In gelungener Abwechslung demonstrierten Vokal- und Instrumentalensembles, Solisten sowie der Chor, hohes musikalisches Niveau. „Wir wollen Sie mit Musik in den unterschiedlichsten Klangfarben und Stilrichtungen auf den Advent einstimmen und gleichzeitig Gutes tun“, sagte Direktor Alfons Baader in seinen Begrüßungsworten. Dann reihten sich die einzelnen Beiträge wie die wertvollen Perlen einer Kette aneinander.

Während junge Sängerinnen von der Empore aus ein „Hosianna dem Sohne David“ verkündeten, setzte im Altarraum ein Gitarrenquartett mit Adagio und Allegro aus Georg Philip Telemanns „Konzert D-Dur“ einen zarten Kontrast. Geradezu geheimnisvoll und sphärisch wirkten die von Marimbaphon und Vibraphon intonierten Klänge einer „Sinfonia 2“ von Johann Sebastian Bach. Aus Bachs „Weihnachtsoratorium“ brachte eine von Streichinstrumenten begleitete Sängerin die Weise „Flößt, mein Heiland“ mit Echo-Wirkung zum Klingen.

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Für den „Advents-Jodler“ verdoppelte sich der Chor

Als weiterer Akzent rieselte die von Flöten gespielte Weise „Carol of the Bells“ von der Empore. Mit bewundernswerter Klangfülle demonstrierte ein mit rund 30 jungen Leuten besetzter Chor, welch hohen Stellenwert Gesang an der Berufsfachschule für Musik einnimmt. Unter abwechselndem Dirigat bildeten unterschiedliche Kompositionen – angefangen bei „God rest you, merry gentlemen“ über „Ave Maria stella“ bis hin zu „The angel Gabriel“ effektvolle Farbtupfer.

Für den „Advents-Jodler“ verdoppelte sich der Chor, ehe er sich für den auf dem berühmten Kanon von Johann Pachelbel aufbauenden modernen Song „Love may be“ effektvoll in Chorraum und Empore platzierte. Nachdem ein Klarinetten-Ensemble mit „White Forests“ eine weitere klangliche Facette gesetzt hatte, gehörte der Altarraum einem Streichensemble, das mit „Italiana“ beschwingte sowie einem Saxofonquartett, das mit der „Sicilienne“ von Gabriel Fauré warme Klänge versprühte.

Zuerst sacht und leise, dann mit anschwellendem Klangvolumen von Posaunen, Euphonium und Tuba erfüllte der „Song for Japan“ den Kirchenraum. In einer Ballade von Alfred Reed begleitete das Blasorchester der BFSM die pulsierenden Klangfarben des Altsaxofons, ehe es mit Henry Purcells „Air“ und „Hornpipe“ einen grandiosen Schlusspunkt unter eine einmalige kirchliche Konzertstunde setzte. Die begeisterten Besucher bedanken sich mit nicht enden wollendem Applaus. Denn da die eingegangenen Spenden dem Offenen Tafelkreis Krumbach und der Kartei der Not zufließen, haben die zahlreichen Instrumentalisten sowie Sängerinnen und Sänger mit der Demonstration ihres Könnens gleichzeitig ein Zeichen der Solidarität gesetzt.

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