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Neuburg an der Kammel

02.01.2019

Neuburg an der Kammel im Wandel der Zeit

Inzwischen steht ein großer Teil der Häuser an der St2024, wo heute auch der Bahnhof liegt.
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Inzwischen steht ein großer Teil der Häuser an der St2024, wo heute auch der Bahnhof liegt.

Trotz großem Wachstum hat sich Neuburg einige Besonderheiten behalten. Einige Straßennamen sind heute hingegen nur eine ferne Erinnerung.

Den Jahreswechsel verbinden viele Menschen mit großen Veränderungen. In unregelmäßiger Reihenfolge zeigen wir, wie unsere Region in den vergangenen 175 Jahren ihr Gesicht geändert hat. Heute: Neuburg.

Viel hat sich getan in Neuburg: Häuser wurden gebaut, Straßen umgetauft – aber manche Dinge haben sich mehr als 150 Jahre lang nicht verändert. Ein Blick in historische Karten offenbart, dass die heutige St2024 ihrer Spur seit Jahrzehnten folgt. Schon im 19. Jahrhundert schlängelte sich eine Straße auf diesem Weg von Norden nach Süden. Neuburg lag damals aber noch nicht an dieser Verkehrsverbindung. Der Ort schmiegte sich nahe an die Burg und erstreckte sich bis zur Kammel. Eine Zugverbindung kam erst im Jahr 1892, als die Kammeltalbahn fertiggestellt wurde.

Das Wachstum verlagert sich nach Osten

Ab diesem Zeitpunkt änderten sich auch Straßennamen – aus der „Bruck-Gasse“ wurde die heutige Bahnhofstraße. Auch unterhalb der Burg ging ein alter Name verloren. Die einstige „Juden-Gasse“ kennt man heute unter der Bezeichnung Bergstraße. Das Wachstum der Marktgemeinde verlagerte sich im Lauf der Zeit nach Osten – dort hatte der Bahnhof einen wichtigen Knotenpunkt geschaffen, was den Bau von Häusern attraktiv machte. Aber nicht nur für Wohnhäuser – im Süden siedelte sich Gewerbe an, das heute mit großen Hallen einen Teil des Ortsbilds prägt. Die Natur überdauerte die Zeit rund um Neuburg verhältnismäßig unberührt. Noch heute schlängelt sich die Kammel an vielen Stellen wie schon vor Jahrzehnten durch die Landschaft, ohne komplett begradigt worden zu sein. Auch die Waldgebiete blieben zu weiten Teilen erhalten – das „Meistergehau“ und „Hirschfeldgehau“ trägt seinen Namen schon seit über 175 Jahren – und noch immer hat die Natur dort ein Rückzugsgebiet.

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