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Krumbach

30.08.2020

Wie ein beliebter Krumbacher Spazierweg noch schöner wird

Sie koordinierten und organisierten die Neuaufstellung dieses Wegkreuzes im Krumbacher Stadtwald (von rechts): Manfred Pfeiffer und Walter Gleich. Die Segnung übernahm Kaplan André Harder (links).
Bild: Hans Bosch

Plus Rund 50 Besucher kamen nach der Sanierung eines Marienbildstocks zur feierlichen Weihe. Warum die jüngste Aktion viele Waldspaziergänger freuen wird.

Rund um die Lexenrieder Kapelle: Im Osten von Krumbach sind dort viele gerne bei Waldspaziergängen unterwegs. Dieser Weg ist jetzt noch schöner. Und dabei spielt die Restaurierung eines Marienbildstocks eine maßgebliche Rolle.

Fünf Stationen sind es, die am beliebten Spazierweg von der Stadt zur Lexenrieder Kapelle zu einem kurzen Verweilen oder stillen Gebet einladen: Da ist das große Feldkreuz zwischen zwei uralten Lindenstämmen beim Seniorenheim der Arbeiterwohlfahrt, wenig später am Waldrand das Flurkreuz aus Stein, auf der Höhe im Wald der kleine Marien-Bildstock, im Weihergraben-Tälchen ein ähnliches Holzkreuz mit dem Heiligen Josef und schließlich die Lexenrieder Kapelle selbst.

Ein Bildstock mit Jesuskind

Die mittlere Station, der Marienbildstock mit dem Jesuskind, war aus Altersgründen renovierungsbedürftig geworden. Seit vergangenen Samstag hat sich die Situation grundlegend verändert: Eine Handvoll Bürger mit Manfred Pfeiffer und Walter Gleich an der Spitze beteiligten sich an der grundlegenden Erneuerung des Kleinods, dessen Alter und Entstehung unbekannt sind, das aber von der verstorbenen Leni Bier viele Jahre gepflegt und immer wieder mit frischen Blumen geschmückt wurde.

Das Marienbild wurde neu gemalt

Jetzt waren es die Krumbacher Kunstmalerin Hildegard Anleitner, die das Marienbild neu malte und der Schreiner Ernst Rietzler aus Hohenraunau, der das hölzerne Kreuz neu aus einem Eichenstamm schnitt – und dies nach altem Vorbild in selbst – und kostenloser Eigenleistung.

Die musikalische Umrahmung der Segnung übernahm ein Quartett des Musikvereins, während Kaplan André Harder die Weihegebete sprach. Sie taten dies vor gut 50 Besuchern, die trotz strömendem Regen den Spaziergang zu der Feierstunde nicht scheuten. Für den aus Krumbach stammenden Jungpriester war die gesamte Aktion eine Tat, die für den Gemeinschaftssinn seiner Heimatstadt spreche und sicher vielen Spaziergängern Anlass zu einer „Minute der Besinnung“ sein werde.

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