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Imkerei

21.11.2018

Zwei Jahre erfolgreiche Lehrzeit

Nach zweijähriger Ausbildungszeit zeigen die Neuimker mit Stolz ihr verdientes Zertifikat. Unter ihnen sind auch ihre Ausbilder, die Paten. Im Bild rechts Krumbachs Imkervorsitzender Hans Biberacher.
Bild: Fritz Scholl

Bienen-Paten haben 16 Probeimker in Krumbach ausgebildet. Diskussionsrunde mit Bienenexperten

Viel Spaß gemacht hat den erfolgreichen Probeimkern der Umgang mit der Honigbiene bei ihrer zweijährigen Ausbildungszeit unter fachkundiger Anleitung der Paten des Imkervereins Krumbach. Saisonbedingt hat dies aber auch viel Zeit und Arbeit gekostet. Schließlich haben die Probeimker von den Paten Kniffe und Tipps mitbekommen, die man aus Büchern nicht lernen kann.

Dank sagte Vorsitzender Hans Biberacher den Paten, besonders Christian Maushart und Robert Schmid, sie haben den Kurs von Anfang bis zum Ende mit viel Bürokratie durchgezogen. Bei der Abschlussfeier im Vereinslokal Munding wurden die 16 Neuimker mit der Übergabe der Urkunden in die Selbstständigkeit entlassen.

Im Anschluss eröffnete Krumbachs Imkervorsitzender Hans Biberacher im Dialog mit den Bienenexperten, Fachwart Wilfried Baerlecken, Fachwart und Bienensachverständigen Christian Maushart und dem Kreisvorsitzenden des Landkreises Günzburg, Wolfgang Heininger beim gut besuchten Imkerstammtisch. Die informative Gesprächsrunde erörterte Erkenntnisse zur Bienenführung. Am begonnenen Kooperationsprojekt Bienenmonitoring will man weiterhin festhalten. Hier stellen Imker Proben für Krankheits- und Rückstandsanalysen zur Verfügung. Man ist für den Ernstfall gerüstet.

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Zum wichtigsten Thema in der Bienenhaltung ist die Bekämpfung der aus Asien eingeschleppten Varroamilbe seit Jahren geworden. Es wurde vorgeschlagen, von den natürlichen Lebensstrategien der Bienen zu lernen, denn auch die Vielzahl an Behandlungsmöglichkeiten führten oft nicht dazu, Varroaschäden vorzeitig abzuwenden. Nur durch die Auslese gesunder widerstandsfähiger Völker könne die Population langfristig überleben und allen Krankheiten und Parasiten widerstehen.

Auskunft erteilten die Experten über die Bezuschussung von Varroamitteln. Jeder Imker muss seine Bienenvölker dem Veterinäramt melden, es besteht sogar Behandlungspflicht. „Kommen sie auf uns zu, wir sind aktiv, die Biene braucht ihre Hilfe für unsere gemeinsame Zukunft“, sagte Kreisvorsitzender Wolfgang Heininger. Es können Gemeinden, Firmen, Institutionen oder auch Privatpersonen Bienenvölker in Patenschaft erwerben.

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