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Schwierige Zeiten für Maria Vesperbild

Kommentar Von Piet Bosse
04.10.2022

Plus Die Wallfahrtskirche wird nicht wie geplant fertig. Das liegt wohl an der aktuellen Zeit. Der Wallfahrtsort hat noch mehr Probleme, aber es gibt Hoffnung.

Als Kardinal Rainer Maria Woelki an Maria Himmelfahrt nach Maria Vesperbild kam, waren auch überregional viele Augen auf den Wallfahrtsort gerichtet, der danach mit seiner Haltung zum umstrittenen Kardinal von sich reden machte. Abgesehen von den Diskussionen und die streitbare Person Woelki hat das aber auch gezeigt, dass die Wallfahrtskirche nach wie vor ein wichtiger Ort für Gläubige ist. Umso bedauernswerter ist, dass die jetzt schon seit über einem Jahr vertröstet werden, wenn es um die Renovierung der Wallfahrtskirche geht. Schon 2019, also vor drei Jahren, starteten die Sanierungsarbeiten bei Ziemetshausen. Zunächst war der Außenbereich dran, dann im Inneren die Decke. Im Sommer 2021 sollte alles ursprünglich fertig sein, jetzt fehlt noch die Sakristei und der Hochaltar. Das ist besonders schade für alle Gläubigen und die Wallfahrtsdirektion, die sich in der Vergangenheit zusätzlich mit Vandalismus herumplagen musste.

Die Bauarbeiten an Maria Vesperbild fallen in eine ungünstige Zeit

Vor diesem Hintergrund kann einem die Wallfahrtsdirektion leidtun, zumal die Bauarbeiten in eine Zeit fallen, die 2019 niemand vorhersehen konnte. Corona und die allgemeine Wirtschaftskrise im Zuge des Ukrainekrieges haben die Bauarbeiten extrem verzögert. Ein Lichtblick ist, dass ab dem 16. Oktober wieder Sonntagsgottesdienste in der Kirche stattfinden können. Das gibt Hoffnung, dass der für Gäubige wichtige Ort Maria Vesperbild in Zukunft wieder für mehr steht, als umstrittene Kardinäle, Vandalismus und Bauarbeiten.

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