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Pro und Contra
16.09.2022

Die Frage der Woche: Das Oktoberfest zu Hause feiern?

Sich in Dirndl und Lederhose pressen und auf den Tischen tanzen oder doch lieber Bier und Brezen im Supermarkt kaufen und daheim die Wiesn feiern?
Foto: Angelika Warmuth (dpa)

Für Wiesn-Fans ist ein Besuch im Bierzelt obligatorisch. Aber lässt sich das Oktoberfest auch fernab der Massen im eigenen Wohnzimmer feiern?

Pro: Dem Gedränge auf der Wiesn entkommen

Bierzelt, Tracht und Blasmusik scheiden die Geister. Wenn das Oktoberfest vor der Tür steht, flüchten die einen ins Weiß-Blau-freie Exil, die anderen stürmen die Augustiner Festhalle, Fischer-Vroni und Co. Zur Wiesn kommen jedes Jahr rund sechs Millionen Menschen. Selbst wer dieses Spektakel noch nie live miterlebt hat, kann sich vorstellen, welch ein Trubel dort herrscht.

Um dem zu entgehen, aber trotzdem die feierliche Bierzeltstimmung zu spüren, kann man sich das Oktoberfest auch einfach nach Hause holen. Luftballons, Tischdecke und Servietten in den bayerischen Farben, Dirndl und Lederhose sowie Schlager auf Anschlag aufgedreht, und schon ist die Schunkelatmosphäre perfekt. Dazu noch gutes bayerisches Bier, Weißwürste und Obazda und dem zünftigen Volksfestabend in Miniaturausgabe steht nichts mehr im Wege.

Dem Gedränge auf der Wiesn – bei dem man unweigerlich dutzende verschwitzte Karohemden und Spitzenblusen streift – entkommen, hat das Feiern „dahoam“ noch andere Vorteile: Im kleineren Kreis hat man deutlich größere Chancen, einer Corona-Infektion zu entkommen.

Und auch elementare Gegenstände sind in unmittelbarer Reichweite: Man ist in Windeseile auf dem heimischen stillen Örtchen und muss nicht in einer gefühlt kilometerlangen Schlange ausharren und hoffen, dass es zu keinem Unglück kommt. Außerdem ist das eigene Bett nicht mehrere U-Bahn-Stationen, sondern nur ein paar Schritte entfernt. Und das kann nach dem einen oder anderen Bier, Wein und Schnapserl Gold wert sein. Lange Rede, kurzer Sinn: Mit festlicher Deko, gutem Essen und feierwütigen Menschen, ist das Oktoberfest daheim „a Fetzngaudi“. O’zapft is! (Viktoria Gerg)

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Contra: Wahres Wiesn-Gefühl lässt sich nur zwischen Bavaria und Schottenhamel erleben

Weiß-blau verpackte Hendl, tiefgekühlte Schweinshaxn, Brezen im Zehnerpack: Festzelt-Gefühl für daheim versprechen Discounter dieser Tage. Denn auch sie wollen vom Bierzelt-Brimborium profitieren und verhökern Wiesn-Schmankerl zu Spottpreisen. Bei 13 Euro pro Maß mag das Oktoberfestbier aus der Dose verlocken. Aber die Biergarnitur im Wohnzimmer aufstellen und die Wiesn zu Hause feiern?

Das würde den Kern dieses im Namen der Tradition abgehaltenen Massenbesäufnisses vollkommen verfehlen. Oder ist das jetzt zu kurz gegriffen? Beim Oktoberfest geht’s doch um so viel mehr – Bummln, Obandln, Gaudiham. Und überhaupt, bayerische Gemütlichkeit. Die ist besonders gut spürbar, wenn sich in Dirndl und Lederhosen gepresste Menschen aus allen Schichten und Nationen an Fressbuden vorbei ins Bierzelt schieben, zu Blasmusik schunkeln, auf den Tischen tanzen und Prosit grölen. Einfach griabig.

Man mag von dem Spektakel halten, was man will. Aber so viel ist sicher: Das wahre Wiesn-Gefühl lässt sich nur zwischen Bavaria und Schottenhamel erleben. An kaum einem anderen Ort sinkt die Hemmschwelle so rasant mit steigendem Pegel. Sich mal richtig gehen lassen zwischen Toilettenschlange und Kotzhügel, mit anderen Torkelnden zur U-Bahn wanken, auch das gehört zur Wiesn.

Keine Feier in den eigenen vier Wänden kann das ersetzen. Selbst dann nicht, wenn zur Einstimmung Gerhard Polts zehnminütiger Oktoberfest-Sketch läuft. Der kommt einem Wiesn-Besuch im Geiste zwar schon ziemlich nah. Aber die obligatorische Achterbahnfahrt lässt sich daheim auch nur mit Alkohol nachahmen. Also Augen zu und durch. Wenn schon Wiesn, dann richtig. (Felicitas Lachmayr)

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