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07.07.2010

Alter Vertrag mit Klausner gilt weiter

Klausner gehört jetzt der russischen Ilim Timber Gruppe. Archivfoto: Jordan

Landsberg Die Bayerischen Staatsforsten können künftig auch an Ilim Timber, den Rechtsnachfolger des Landsberger Großsägewerks Klausner Holz Bayern, Rundholz gemäß einem 2005 zwischen Klausner und den Staatsforsten geschlossenen Vertrag liefern. Der Oberste Gerichtshof in Wien hat laut Meldung im österreichischen Wirtschaftsblatt jetzt die Entscheidung des Kartellgerichts im Hauptverfahren vom Dezember 2009 bestätigt und damit auch gleichzeitig eine einstweilige Verfügung (17. September 2008) außer Kraft gesetzt.

Damit ist ein jahrelanger Streitfall zumindest vorläufig beendet, der bereits seit Vertragsschluss die Sägeindustrie in Aufruhr versetzt hatte. Der Vertrag, der laut Wirtschaftsblatt für die Werke in Friesau ( Thüringen) und Landsberg gilt, beinhaltet einen Fixpreis für den Einkauf, der zwischen 45 und 60 Euro pro Festmeter Kiefern- oder Fichtenholz liegt - bei einem aktuellen Marktpreis von rund 80 Euro pro Festmeter Fichtenholz. Nachdem sich das Werk in Landsberg seit Januar 2009 in Kurzarbeit Null befindet, war auch der Vertrag "in beiderseitigem Einvernehmen" ausgesetzt worden. Inzwischen hat Klausner das Werk in Landsberg an die russische Ilim Timber Gruppe verkauft. In dem Zusammenhang vermeldet die IHB, eine internetplattform der Holzindustrie, den Wechsel von Carsten Doehring zu Ilim Timber, dem neuen Eigentümer der Werke in Landsberg und Wismar. Der 42-jährige Diplom-Wirtschaftsingenieur kam 2005 als Mitglied der Geschäftsleitung und Stellvertreter von Geschäftsführer Leopold Stephan zur Klausner Gruppe. Carsten Doehring hat seine Arbeit bei Ilim Timber am 1. Juli aufgenommen. (hön)

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