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Aus Papua-Neuguinea nach Geltendorf

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Aus Papua-Neuguinea nach Geltendorf

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    Der evangelische Pfarrer Walon Kumer aus Papua-Neuguinea kommt im Sommer 2011 mit seiner Familie nach Geltendorf. Foto: Obermeyer/MissionEineWelt
    Der evangelische Pfarrer Walon Kumer aus Papua-Neuguinea kommt im Sommer 2011 mit seiner Familie nach Geltendorf. Foto: Obermeyer/MissionEineWelt Foto: Obermeyer/MissionEineWelt

    Ein Jahr Vorbereitungszeit in Bochum

    Derzeit bereitet sich Walon Kumer in Bochum am ökumenischen Studienkolleg auf seine Aufgabe als ökumenischer Mitarbeiter vor und lernt Deutsch. Ökumenischer Mitarbeiter bedeutet laut Pressemitteilung, dass der 43-jährige Pfarrer nicht nur geistlich tätig sein wird, sondern auch Aufgaben in der Partnerschaftsarbeit übernimmt, um die Kirche und Kultur Papua-Neuguineas näher zu bringen. Die Kirchengemeinde Grafrath bekommt dafür eine Pfarrstelle zusätzlich zu der regulären von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern gestellt. Der Austausch ist für fünf Jahre angesetzt.

    Walon Kumer werde mit seiner Familie, Frau Lucy und den Söhnen Bernard und Brendan in Geltendorf wohnen, erzählt Pfarrer Dittmar. Da es in Geltendorf keinen eigenen Kirchenraum gebe, sei es wichtig, "qua Person vertreten zu sein". Pfarrer Kumer werde etwa die Hälfte seiner Arbeitszeit Gemeindeaufgaben übernehmen, das heißt Gottesdienste feiern, Vorträge und Konfirmandenunterricht halten sowie bei Taufen und Beerdigungen als Pfarrer fungieren.

    Geistlicher war Berater im Gesundheitswesen

    Außerdem werde er im Auftrag der Mission Eine Welt auch in anderen Orten Vorträge über beispielsweise das evangelische Leben in Papua-Neuguinea halten und auch über den Kulturunterschied. Thema wird laut Dittmar auch die HIV-Problematik sein: Kumer war auch als Berater im Gesundheitswesen mit Schwerpunkt HIV/Aids tätig und seine Frau hat eine Ausbildung als Gemeindearbeiterin und ist gelernte Krankenschwester. Der Geistliche selbst sieht sich als Mittler zwischen den Welten: "Früher kamen immer nur die Missionare aus dem Norden zu uns. Jetzt geht der Austausch auch in die andere Richtung: Wir wollen und können nun etwas zurückgeben." Deshalb habe er sich sehr gefreut, als er von seinem Bischof in der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea für das Austauschprogramm vorgeschlagen wurde. "Diesem Ruf Gottes musste ich folgen."

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