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Planung

27.05.2015

Das Gewerbegebiet wächst um 1,7 Hektar

Am Rande des Gewerbegebiets Pürgen sollen Wohncontainer für Asylbewerber aufgestellt werden.
Bild: Julian Leitenstorfer

Aber dennoch bedeutet das vorerst keine Zuwanderung von neuen Betrieben

Damit in Pürgen die Container für Asylbewerber aufgestellt werden können (LT berichtete), ändert die Gemeinde jetzt den Bebauungsplan „Gewerbegebiet Pürgen, Nord II“. Planer Robert Schenk stellte dem Gemeinderat jetzt die Pläne für die Erweiterung des Gewerbegebietes vor. Damit solle aber nicht das Gewerbegebiet an sich vergrößert werden, betonte Bürgermeister Klaus Flüß: Denn es gebe momentan keine Anfragen von Firmen. „Wir wollen das Gewerbegebiet lediglich überplanen.“

Die Bebauungsplanänderung erfolge jetzt lediglich wegen der Container, die der Landkreis für die Asylbewerber aufstellen werde. Allerdings will sich die Gemeinde auch gleich für die Zukunft wappnen: Da eh schon ein Plan aufgestellt werden muss, wollte die Kommune schon mal das gesamte Gebiet überplanen. Damit kommen nun rund 17000 Quadratmeter zum bestehenden Gewerbegebiet hinzu. Das entspricht der Restfläche zwischen dem Gewerbegebiet Pürgen, Nord II und der Staatsstraße. Die Container werden einen Platzbedarf von rund 3000 Quadratmetern haben. Die restlichen 14000 Quadratmeter werden dann also vorerst einmal leer stehen bleiben.

Der Bebauungsplan, den Schenk präsentierte, erlaubt maximal zwei Wohnungen für Aufsichts- und Bereitschaftspersonal sowie eine Anlage für soziale Zwecke.

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Zudem ist im Bebauungsplan auch schon gleich eine Stichstraße mit Wendehammer vorgesehen: Damit kann die Gemeinde sich für spätere Pläne gleich ein Baurecht für die Erstellung einer Zufahrtsstraße sichern. Der Gemeinderat stimmte der Überplanung des Gewerbegebietes und den von Schenk vorgestellten Plänen zu.

Die Container werden vom Landkreis Landsberg aufgestellt, die dazu nötige Fläche wird von der Gemeinde Pürgen an den Kreis verpachtet. „Wir haben in Pürgen keine Wohnungen für Asylbewerber“, erläuterte der Bürgermeister gegenüber dem LT. Deshalb habe man dem Landkreis den Platz draußen im Gewerbegebiet angeboten. Die Lage sei zentral: Die Bewohner könnten von dort aus durch die Unterführung zu Fuß ins Dorf gehen, erklärte Flüß. Voraussichtlich werden rund 28 bis 30 Asylsuchende nach Pürgen kommen. (sim)

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