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Der Fall Salemovic: Konsequent ist anders

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Kommentar Von Margit Messelhäuser
19.04.2019

Was bringt die Pressemitteilung der Fußball-Abteilung des TSV Landsberg nach der Kritik des Spielertrainers? Das fragt sich LT-Redakteurin Margit Messelhäuser.

Die Pressemitteilung der Fußball-Abteilung des TSV Landsberg hat eigentlich nur einen Schluss zugelassen: dass man sich mit sofortiger Wirkung von Spielertrainer Muriz Salemovic trennt. „Rufschädigende Aussagen“ werden Salemovic, der zuvor öffentlich Kritik an der Abteilungsleitung und am Hauptsponsor geübt hatte, vorgeworfen und von „vereinsinternen und arbeitsrechtlichen Konsequenzen“ ist die Rede.

Doch am heutigen Samstag fährt Salemovic als Spielertrainer des Landesliga-Spitzenreiters zum Spiel nach Illertissen als wäre nichts gewesen. Und auch bis Saisonende bleibt alles beim Alten, das bestätigte Abteilungsleiter Robert Michel. Was sind also die Konsequenzen?

Warum der öffentliche Aufschrei?

Zumindest die, dass sich der Spielertrainer des Landesliga-Spitzenreiters nicht mehr öffentlich äußern wird. Das sollte für Salemovic aber kaum ein Problem darstellen, denn eigentlich ist er losgeworden, was ihn ärgert. Schwieriger ist es für die Abteilungsleitung: Wenn man jemandem öffentlich „rufschädigende Aussagen“ vorwirft, müssen auch spürbare Konsequenzen gezogen werden, die deutlich machen, dass man dies nicht akzeptiert. Die sind nicht erkennbar. Da kann man sich den öffentlichen Aufschrei auch sparen.

Wie geht es mit Muriz Salemovic und dem TSV Landsberg weiter? Bleibt Muriz Salemovic Trainer bei den Fußballern des TSV Landsberg?

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