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Greifenberg

01.10.2017

Die Feuerwehr drehte das Ventil zu

Atemschutzgeräteträger haben am Samstag in Neugreifenberg das Ventil eines Stickstofftanks geschlossen. Damit war eine mögliche Gefahr gebannt.
Bild: Symbolbild Wolfgang Widemann

Stickstoff-Alarm bei der Besamungsstation in Neugreifenberg. Ein Einsatz, der gleich wieder vorbei war.

Es klang nach einem gefährlichen Einsatz, doch nach 20 Minuten war alles vorbei: Am Samstag wurden mehrere Feuerwehren zur Besamungsstation nach Neugreifenberg gerufen. Der Greifenberger Kommandant Florian Pitzl hatte die Einsatzleitung. Wie er auf Nachfrage erläuterte, kam um 18.50 Uhr eine Gefahrgutalarmierung seitens der Integrierten Leitstelle in Fürstenfeldbruck. Stickstoff trete aus einem Tank an einem Parkplatz aus, habe es geheißen.

„Als wir hinkamen, war eine kleien weiße Wolke neben dem Tank.“ Zwei Feuerwehrleute mit schwerem Atemschutz seien hingegangen und hätten das Ventil geschlossen. Stickstoff sei nicht explosionsgefährlich und werde an der Luft auch schnell verwirbelt, erläutert Pitzl. In geschlossenen Räumen sei das Gas gefährlich, da es Sauerstoff verdränge und so Erstickungsgefahr bestehe. „Stickstoff ist schwerer als Luft und sinkt ab“, erläutert der Kommandant, dass der Keller eines benachbarten Wohnhauses untersucht worden sei. Die Sauerstoffkonzentration dort sei aber in Ordnung gewesen.

Es hatte sich um keinen technischen Defekt der Anlage gehandelt, da ein Mitarbeiter nach Pitzls Information das Ventil geöffnet hatte, um Luft aus dem Tank entweichen zu lassen. Alarmiert worden waren neben den Greifenberger Brandschützen Mitglieder des Gefahrgutzuges aus Landsberg, Kaufering und Dießen sowie Kollegen aus Windach, wo ein Dekontaminationszug stationiert ist. Auch aus Moorenweis kamen Rettungskräfte, sie sind dort laut Pitzl mit Sonderlöschmitteln ausgerüstet.

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