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Rott

07.05.2020

Die Frauenquote in der Rotter Politik steigt

Sabine Blank ist neue Zweite Bürgermeisterin von Rott. Rechts: der neue Bürgermeister Fritz Schneider.
Bild: Dagmar Kübler

Plus Einiges ist neu in der Gemeindepolitik: Mehr Frauen übernehmen Verantwortung und die Sitzungen sollen nicht mehr so lange dauern.

Bei der konstituierenden Sitzung in Rott kam erstmals der neugewählte Gemeinderat zusammen. Der neue Bürgermeister Fritz Schneider musste nicht mehr vereidigt werden, da eine Vereidigung bereits mit der Amtsübernahme vor sechs Jahren als Zweiter Bürgermeister stattgefunden hatte. Vereidigt wurden jedoch die neuen Gemeinderäte Thomas Richter und Anna Schneider von der Dorfgemeinschaft Rott sowie Jörg Schwämmle und Meike Troßmann von der Neuen Liste Rott. Diese stellt nun vier Räte, die Dorfgemeinschaft acht. Mit Sabine Blank, Meike Troßmann und Anna Schneider liegt der Frauenanteil im 13-köpfigen Gremium nun bei drei.

Zweite Bürgermeisterin wird künftig Sabine Blank sein. Auf sie entfielen zehn Stimmen, zwei erhielten Markus Rieder, eine Florian Rauch. Schriftführer wird künftig Florian Rauch sein, der anregte, von Papier auf digital umzustellen. Demnach müsste die Gemeinde ein Ratsinformationssystem beschaffen und es müssten die Räte mit Tablets ausgestattet werden.

Die Sitzungen sollen in Zukunft nicht mehr so lange dauern

Künftig Sitzungsunterlagen und Ladungen digital zu erhalten wurde von vielen Räten grundsätzlich positiv aufgenommen, jedoch bestand auch der Wunsch, vor einer Entscheidung ein entsprechendes System kennenzulernen. Ausführlich beschäftigte sich der Gemeinderat mit der neuen Geschäftsordnung. Darin wurde festgelegt, dass der Bürgermeister künftig bei laufenden Angelegenheiten bis zu einer Summe von 4000 Euro (vorher 3000 Euro), ohne die Zustimmung der Räte einholen zu müssen, entscheiden kann.

Es geht früher los mit den Sitzungen

Volker Fritz schlug vor, Bürgern zu Beginn der Sitzung 15 Minuten Zeit für ihre Anliegen einzuräumen. Eine Entscheidung wurde vertagt. Sitzungen beginnen künftig um 19.30 Uhr und enden spätestens um 23 Uhr. In der Vergangenheit dauerten Sitzungen auch bis nach Mitternacht, was insbesondere Stephan Rupp kritisierte. Bürgermeister Fritz Schneider verwies darauf, dass eine Verkürzung der Sitzungszeit zu mehr Sitzungen führen könnte.

Den Vorsitz des Rechnungsprüfungsausschusses übernimmt Florian Rauch. Mitglieder sind Hans-Peter Erhard, Thomas Richter und Volker Fritz. Dem Bauausschuss gehören an: Fritz Schneider, Sabine Blank, Markus Rieder, Herbert Ruf, Volker Fritz und Jörg Schwämmle. Jugendreferenten sind Thomas Richter, Anna Schneider und Stephan Rupp.

Das sind die Referenten

Referenten für Familien, Senioren, Gleichstellung und Behinderte sind Sabine Blank, Anna Schneider und Meike Troßmann. Um Kiesgruben und Aushub kümmern sich Markus Rieder, Thomas Richter und Volker Fritz, um Gemeindewald und Umwelt Hans-Peter Erhard und Markus Rieder. Referenten für Vereine sind Markus Rieder, Meike Troßmann und Anna Schneider. Ansprechpartner für die Feuerwehr sind Herbert Ruf, Florian Rauch und Jörg Schwämmle, dieser ist zudem Referent für den Kindergarten.

Die Sitzungspauschale bleibt bei 40 Euro, die Dienstaufwandsentschädigung für den Bürgermeister bei 290 Euro und die Reisekostenpauschale für Dienstreisen innerhalb des Landkreises bei 200 Euro monatlich.

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