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Jubiläum

28.02.2018

Die Lebenshilfe feiert mit einem Märchen

Die Theatergruppe der Offenen Hilfen präsentiert bei der Jubiläumsfeier das „Wilde Märchen-Potpourri“.
Bild: Julian Leitenstorfer

Landsberger Verein besteht seit 50 Jahren und hilft Menschen mit Behinderung

Am Anfang waren es sechs Kinder. Als ihre Eltern 1968 den Verein Lebenshilfe Landsberg gründeten, ahnten sie nicht, dass dieser 50 Jahre später mehr als 450 Menschen vom Kleinkind bis zum Senior betreut und dazu 260 Menschen beschäftigt. Am Mittwoch, 7. März um 19.30 Uhr wird nun im Stadttheater das Jubiläum mit einem Theaterstück, einer Foto- und einer Kunstausstellung gefeiert.

Die Theatergruppe der Offenen Hilfen präsentiert dann das „Wilde Märchen-Potpourri“. Unter der Leitung von Mirjam Kendler laden Rotcapi, Rosdörnchen, Humpelstilzchen und Co zum Lachen und Nachdenken ein. Nebenan in der Säulenhalle warten Bilder und Skulpturen von Menschen mit geistiger Behinderung und Mitarbeitern der Lebenshilfe sowie Fotos von Saskia Pavek auf die Besucher.

1968 träumten die Eltern von sechs Kindern mit Behinderung davon, nicht jeden Tag die 30 Kilometer nach Kaufbeuren fahren zu müssen, damit ihre Kinder im dortigen Bezirkskrankenhaus gefördert werden. Im Herbst 1968 entschlossen sie sich deshalb, einen Lebenshilfe-Verein in Landsberg zu gründen.

Vier Jahre später bezogen rund 30 Buben und Mädchen die erste Tagesstätte für Kinder mit geistiger Behinderung im alten Krankenhaus. Zwei Jahre später zog sie in die Bischof-Riegg-Straße. 1984 errichtete der Verein das Gebäude in der Hopfengartenstraße 2. Dort werden heute insgesamt 72 Kinder gefördert und betreut.

1976 eröffnete die Lebenshilfe das erste Wohnheim für erwachsene Menschen mit Behinderung am Von-den-Hoff-Platz. Weitere folgten am Ziegelanger, in der Von-Eichendorff-Straße und im Eulenweg. Heute werden in 13 Wohnheimen in Landsberg, Kaufering und Seestall 15 Menschen im stationären und ambulant betreuten Wohnen betreut. 2006 weihte die Lebenshilfe am Eulenweg das Haus 2 für ältere und alt werdende Menschen mit geistiger Behinderung ein.

1988 startete die Lebenshilfe Landsberg ihre Offene Behindertenarbeit. Die Verwaltung der Lebenshilfe hat seit 1997 ihren Sitz am Eulenweg. Dort startete ein Jahr zuvor der Kindergarten mit vier Gruppen. Derzeit werden in der „Arche“ 80 Kinder betreut, die 2005 eröffnete Kinderkrippe in der Bischof-Riegg-Straße besuchen 26 Buben und Mädchen. 2010 kam der Waldkindergarten mit 25 Plätzen dazu. In die Waldspielgruppe gehen 14 Kinder.

1997 startete die Heilpädagogische Tagesstätte 2 in der ehemaligen Saarburgkaserne. Dort und in der Außenstelle am Bahnhof fördern die Mitarbeiter mittlerweile 64 Schulkinder nach dem Unterricht.

Die Skulpturen- und Fotoausstellung ist am Dienstag, 6., und Donnerstag, 8. März, von 14 bis 18 Uhr sowie am Mittwoch, 7. März (10 bis 12 und 14 bis 22 Uhr), zu sehen. Später werden die Skulpturen noch im Altstadtsaal, bei der Langen Kunstnacht und im Rathaus in Leeder, die Fotos im Altstadtsaal, im Landratsamt Landsberg und bei der Langen Kunstnacht ausgestellt.

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