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Doppelte Sorge in der Corona-Krise

Doppelte Sorge in der Corona-Krise
Kommentar Von Gerald Modlinger
22.03.2020

LT-Redakteur Gerald Modlinger hofft, dass die Ausgangsbeschränkungen bald die erhofften Erfolge zeitigen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Auch als am Sonntagmittag nach Regen, Schnee und Wettertrübnis wieder die Sonne hervorkam, änderte sich das Bild auf den Straßen und Plätzen im Landkreis nicht. Ist es die Angst vor der immer näher an jeden heranrückenden Corona-Pandemie oder doch mehr die Sorge, dass schon sehr schnell der Alltag weiter eingeschränkt wird und auch Sport und Spazierengehen draußen nicht mehr erlaubt sein werden? Es ist beides, was die Menschen auch an einem sonnigen Tag daheim bleiben lässt.

Die Einschränkungen sind jetzt schon massiv, und je länger sie dauern, umso spürbarer werden sie, und sicher wünscht sich jeder, dass diese genügen, um die Geschwindigkeit, mit der sich das neuartige Coronavirus ausbreitet, zu verlangsamen, sodass die Pandemie für das Gesundheitssystem beherrschbar ist.

So bleibt jetzt nur, erst einmal bis etwa Ostern auszuharren. Dann wird sich hoffentlich abzeichnen, ob sich das fast völlige Runterfahren des Alltagslebens auszahlt und man dieses allmählich wieder hochfahren kann.

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Bislang gibt es aus den Nachbarländern noch wenig Hinweise, ob diese Rechnung aufgeht. Aber vielleicht erweist es sich für uns als Vorteil, dass wir durch die Entwicklung in Italien oder Tirol vorgewarnt worden sind.

So wirken seit Samstag die Ausgangsbeschränkungen in Landsberg: Corona: Die Landsberger halten sich an die Ausgangsbeschränkungen

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