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26.05.2015

Eine Wohlfühloase für Groß und Klein

Die offizielle Einweihungsfeier der Kindertagesstätte St. Martin beschloss Pfarrer Martin Rudolph mit der Segnung der frisch renovierten und passend eingerichteten Räume.
Bild: Ludwig Herold

Die Kindertagesstätte St. Martin in Penzing wurde fast zwei Jahre lang saniert. Jetzt wurde sie eingeweiht

Mit einem gemeinsamen Wortgottesdienst mit Gebeten, Liedern und feierlichen Ansprachen wurde in Penzing die komplett sanierte Kindertagesstätte St. Martin wiedereröffnet. Bevor Pfarrer Martin Rudolph der modern ausgestatteten Anlage an der Ludwig-Thoma-Straße den kirchlichen Segen erteilte, sagte Bürgermeister Johannes Erhard: „Ich freue mich, dass nach einer knapp zweijährigen Bauzeit das Kinderhaus St. Martin wieder in vollem Umfang seine pädagogische Tätigkeit aufgenommen hat. Das Haus und die Einrichtung erstrahlen in neuem Glanz.“

Und der Rathauschef war erleichtert. „Mit diesem Kinderhaus und den beiden anderen Kindertagesstätten, St. Josef und Wurzelpurzel, stehen nun in der Gemeinde für alle Kinder, die mehr als ein Jahr alt sind, ausreichend Plätze zur Verfügung.“ Träger der Einrichtung St. Martin sei zwar die gleichnamige Kirchenstiftung, „aber“ – so Bürgermeister Erhard – „die Gemeinde ist ebenfalls aus gesetzlicher Verpflichtung dazu aufgefordert, zwei Drittel der Gesamtkosten an einer solchen Sanierungs- und Umbaumaßnahme mitzutragen“. Nach aktuellem Stand seien dafür von der Gemeinde knapp 502000 Euro bezahlt worden.

„Wie ein erster Blick zeigt, kann sich das Ergebnis wahrlich sehen lassen: Neue Raumgestaltung, neues Mobiliar innen und außen bieten den Kindern viele Anregungen zum Spielen sowie vor dem Haus, die Umwelt zu erkunden. Und die Eltern wissen ihre Sprösslinge hier gut aufgehoben.“ Der Bürgermeister war sich sicher, dass „die Kleinen gern kommen“. Wohlfühlen könnten sich künftig auch die Erzieherinnen.

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Genauso wie der Bürgermeister zollte danach auch Bernhard Bachmeir als Kirchenpfleger und „Bauleiter“ der aufwendigen Maßnahmen den Vertretern in der Gemeinde und der Diözese sowie dem Architekten Rainer Heuberger, vor allem aber den zahlreichen Helfern und ehrenamtlichen Mitarbeitern am Bau großen Respekt. In seiner Ansprache erinnerte Bachmeir die Anwesenden an die zeit- und kostenaufwendige Renovierung. Dabei bedauerte er, dass sich die Gemeinde zusammen mit der Kirchenverwaltung zwar um Fördermittel aus dem bayerischen Konjunkturpaket beworben habe, aber nicht zum Zuge gekommen sei.

„Wachsen auf gutem Grund“: Dieses von der Diözese Augsburg gewählte Motto für das Profil katholischer Kindertagesstätten, rückte Pfarrer Rudolph bei seiner Ansprache in den Mittelpunkt: „Was Kinder brauchen, um ihre Fähigkeiten im ganzheitlichen Sinne entwickeln zu können“, so der Geistliche, könne nur in einer Atmosphäre gelingen, wie sie sich an einer Kindertagesstätte wie St. Martin entfalte. „In einer Kultur der Liebe, der Wertschätzung, aber auch des Angenommenseins. Denn Eltern erwarten zu Recht, dass ihre Kinder in einer Tagesstätte eine optimale Förderung erhalten und danach reif sind für eine gute schulische Entwicklung.“

Die offizielle Einweihungsfeier fand ihre Fortsetzung in einem von der Leiterin Simone Rank und ihren Mitarbeiterinnen vorbereiteten Spielenachmittag für die Kleinen sowie Kaffee und Kuchen für die Eltern und Gäste.

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