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Landsberg

24.07.2020

Es gibt wieder Saisonkarten im Landsberger Inselbad

Der Eingangsbereich des Inselbads in Landsberg.
Bild: Thorsten Jordan

Plus Mit dem Beginn der Sommerferien gibt es Änderungen im Landsberger Inselbad. Was die Stadtwerke als Betreiber beschlossen haben und was das für die Kunden bedeutet.

Es war kein einfacher Start nach der coronabedingten Pause im Landsberger Inselbad. Einige Maßnahmen sorgten für teils heftige Kritik von Besuchern. Die Stadtwerke, die das Freibad betreiben, besserten nach, doch Öffnungszeiten, Kartenkauf und Einlassbedingungen sorgen immer noch für Unverständnis bei vielen Kunden. Zuletzt beschäftigte sich sogar der Verwaltungsrat mit dem Thema. Nun gibt es zum Ferienbeginn weitere Änderungen. Es werden wieder Saisonkarten angeboten und das Inselbad soll über das Ferienende hinaus geöffnet werden. Die Platzreservierung über das Onlineportal bleibt aber bestehen.

Verkürzte Öffnungszeiten und eine einheitliche Kartenausgabe für 3,90 Euro haben viele langjährige Inselbadbesucher verärgert. Vielen Schwimmern, die sich maximal nur zwei Stunden im Inselbad aufhalten, die aber fast täglich kommen, war das zu teuer. Sie können mit Ferienbeginn wieder eine Saisonkarte kaufen. Das gaben die Stadtwerke gestern bei einer Pressekonferenz bekannt. Diese Rest-Saisonkarte wird für Erwachsene (30 Euro), Ermäßigte (15 Euro) und Familien mit maximal drei Kindern (40 Euro) angeboten, wie der Technische Vorstand Gerd Nübel sagte.

Besucher des Inselbads können sich mit Ferienbeginn auf Änderungen einstellen. So können spätestens ab Montag wieder Saisonkarten gekauft werden. Unser Foto zeigt die Kasse.
Bild: Thorsten Jordan

Was aber bleibt, sei die vorherige Platzreservierung im Onlineportal der Stadtwerke. „Das ist für jeden Besuch notwendig, damit wir wissen, wie viele Personen im Bad sind“, sagte Gerd Nübel. Das heißt: Egal, ob mit Saisonkarte oder Tageskarte, wer sich an den drei Tagen zuvor oder am Besuchstag selbst online für einen Besuch registrieren hat lassen, muss an der Kasse des Inselbads separat erfasst werden. Auch mit der Saisonkarte könnten Kunden nicht einfach wie früher das Drehkreuz passieren.

So läuft der Kartenkauf

Und so läuft laut Stadtwerken der Kartenkauf: Die Saisonkarte wird online erworben, beim ersten Besuch im Inselbad erhalten die Besitzer dann ihre Saisonkarte. Nach wie vor müssen sie aber ein Ticket, eine spezielle Null-Euro-Tageskarte, ausgedruckt oder als QR-Code auf dem Handy, mitbringen. Laut Gerd Nübel können Saisonkarten spätestens ab Montag, vielleicht auch schon am Wochenende online gekauft werden. Badegäste, die keinen eigenen Online-Zugang haben oder keine Hilfe für die Buchung in Anspruch nehmen können, können ihre Saisonkarte im Kundencenter der Stadtwerke in der Epfenhauser Straße erwerben. Dieser Personenkreis kann wie bisher entweder im Kundencenter oder an der Kasse des Inselbads sein Tagesticket buchen und ausdrucken lassen.

Blick aufs Wellenbecken.
Bild: Julian Leitenstorfer

Spielt das Wetter mit, wird die Inselbadsaison verlängert. In den vergangenen Jahren war meist mit Ferienende Schluss, heuer wollen die Verantwortlichen um eine Woche, bis zum 15. September, verlängern. Wer jetzt noch eine Saisonkarte erwirbt, kann sie rund sieben Wochen nutzen, rechnet Gerd Nübel vor. Wie er sagt, wolle man auch zeitnah eine Möglichkeit schaffen, die Besuchsobergrenze von 700 an Werktagen und 1000 an Sonn- und Feiertagen noch besser auszunutzen. Dafür sollen Gäste, die das Inselbad wieder verlassen, bei der täglichen Obergrenze beachtet werden. „Die Einführung wird unter Hochdruck vorbereitet“, sagt der Technische Vorstand der Stadtwerke.

Gerd Nübel sagt aber auch, dass die Einhaltung des Hygieneverbots für ihn an erster Stelle steht. „Das Thema Corona ist nicht weg.“ Vonseiten der Stadtwerke habe man viel aus den vergangenen Wochen gelernt. „2021 werden wir besser aufgestellt sein.“

Der Kommentar zum Thema: Inselbad: Freizeitspaß mit Auflagen

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