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Kommunalpolitik

08.05.2014

Gabi und Gabi machen das Rennen

Kauferings Bürgermeister Erich Püttner (UBV) mit seinen beiden neuen Stellvertreterinnen. Links: Zweite Bürgermeisterin Gabriele Triebel (GAL), rechts: Dritte Bürgermeisterin Gabriele Hunger (CSU).
Bild: Dominic Wimmer

Mit Triebel und Hunger hat der Markt Kaufering zwei Frauen auf den Posten der Bürgermeister-Stellvertreter. Beim Geld will der neue Gemeinderat keine Abstriche machen.

Es waren emotionale Momente für die beiden Damen: Sichtlich gerührt nahmen Gabriele Triebel (GAL) und Gabriele Hunger (CSU) die Glückwünsche ihrer Ratskollegen und von Bürgern sowie Blumensträuße entgegen. Die beiden Kommunalpolitikerinnen sind am Mittwochabend in der konstituierenden Sitzung des neuen Kauferinger Marktgemeinderats zur Zweiten beziehungsweise Dritten Bürgermeisterin gewählt worden(LT berichtete vorab). Ansonsten war der Abend geprägt von vielen Regularien.

Zunächst hatte es eine Segnungsandacht in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt gegeben, ehe es ernst für die neuen Räte wurde. Sie wurden im Thomas-Morus-Haus von Bürgermeister Erich Püttner (UBV) vereidigt. Danach schlug Alex Glaser im Namen der GAL-Fraktion Gabriele Triebel für den Posten der Zweiten Bürgermeisterin vor. Vier der 24 abgegebenen Stimmzettel waren leer, auf 20 stand der Name Triebels. Meinrad Mayrock (CSU) schlug danach Gabriele Hunger für den weiteren Stellvertreterposten vor: „Sie ist seit sechs Jahren mit hohem Engagement und Sachverstand dabei und würde das Amt gut ausführen.“ Bei Hungers Wahl waren drei Stimmzettel leer, auf zwei standen die Namen von Rosina Heinle und Manfred Nieß, sodass Hunger auf 19 Ja-Stimmen kam.

Bei den Aufwandsentschädigungen der beiden Stellvertreterinnen ändert sich im Vergleich zur vorherigen Amtszeit (fast) nichts. Ihre monatliche Aufwandspauschale wurde um Cent-Beträge auf 325 Euro und die Tagespauschale im Vertretungsfall (140 Euro) abgerundet. Der Vorschlag des neuen GAL-Fraktionssprechers Andreas Keller, angesichts der Finanzlage der Kommune zehnprozentige Kürzungen bei den Geldern für Bürgermeisterstellvertreter sowie bei den monatlichen Pauschalen und Sitzungsgeldern für die Marktgemeinderäte vorzunehmen, kam nicht zum Tragen. Die Räte bekommen wie bisher eine Monatspauschale in Höhe von 75 Euro und 25 Euro je angefangene Sitzungsstunde. Die Verwaltung hatte geringere Bezüge vorgeschlagen: 40 Euro pro Monat plus zehn Euro im Monat als „Technikpauschale“. Dagegen sprachen sich Thomas Salzberger (SPD) und Dr. Klaus Bühler (Kauferinger Mitte) aus. Mit 13:11 Stimmen sprach sich das Gremium für die Beibehaltung der aktuellen Sätze aus. Zum Vergleich: Im etwa gleich großen Dießen bekommen die Räte jetzt monatlich 55 Euro fix und 13,75 Euro pro Sitzungsstunde.

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Einige Änderungen gibt es bei den Ausschüssen, deren Anzahl von zehn auf sieben („Planung, Bau, Verkehr und Umwelt“, „Finanzen und Haushalt“, „Generationen, Soziale, Sport und Kultur“, Redaktions-, Bau-, Kommunalwerke- und Rechnungsprüfungsausschuss) verringert wurde. Nach einer längeren Diskussion einigte man sich, künftig Siebenerausschüsse zu bilden. In den Gremien mit sieben Mitgliedern fallen gemäß des Auszählverfahrens Hare/Niemeyer auf die CSU zwei Sitze, auf die anderen Fraktionen einer. Per Los erhielten die Freien Wähler einen Platz im Redaktionsausschuss. Die beschließenden Gremien Bau- und Werkausschuss umfassen acht Mitglieder (CSU und GAL jeweils zwei, der Rest eines).

Halbiert werden soll die Anzahl der Referentenposten. Diese werden wohl in der nächsten Sitzung vergeben, wenn sich der Marktgemeinderat eine neue Geschäftsordnung gibt.

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