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Landsberg

04.12.2020

Gastro-Szene: Neues an der Waitzinger Wiese in Landsberg

Dominik Wagmann (links) und Claus Moritz vor ihrem neuen Projekt. Das „Waitzingers“ in Landsberg bietet Gastronomie und Hotellerie.
Bild: Julian Leitenstorfer

Plus Die beiden Landsberger Gastronomen Dominik Wagmann und Claus Moritz haben ein neues Projekt. Die Betreiber des „Hellmairs“ gestalten das ehemalige „Bräustüberl“ um. Was sie dort vorhaben.

Die neue, hellere Fassade und der elegante Schriftzug verraten es schon: Im ehemaligen Bräustü-berl an der Waitzinger Wiese in Landsberg eröffnet demnächst das „Waitzingers“, das neue Projekt von Claus Moritz und Dominik Wagmann zusammen mit Moritz’ Sohn Jonas und Nathalie Wagmann. Sie wird den Hotelbereich verantworten. Mit dem Objekt liebäugelt Claus Moritz schon seit Längerem – er betreibt seit 2007 das „Moritz“ im darunterliegenden Bierkeller der ehemaligen Brauerei.

Beim Vororttermin mit dem Landsberger Tagblatt diskutieren die Gastgeber gerade darüber, wie die zur Straße hin abfallende Fläche beim Eingangsbereich eben zu bekommen ist. Sie wird gepflastert und soll neben einem weiteren geplanten Außenbereich an der Seite Richtung Osten hin mit Tischen und Stühlen bestückt werden.

Auch der Platz vor dem "Waitzingers" wurde umgestaltet.
Bild: Julian Leitenstorfer

Das Entree ist nicht die einzige Hürde für Moritz und Wagmann beim Umbau des Wirtshauses. „Wir mussten mehr machen als ursprünglich geplant“, sagt Dominik Wagmann. Zu den ungeplanten Dingen gehört beispielsweise der Boden im Erdgeschoss. Unter lose verlegten Dielenbrettern, die sich im Bereich der Eingangstür wölbten, kamen Bauschutt und Steine zum Vorschein. Die Wirte beschlossen, alles von Grund auf zu erneuern und installierten auch eine Fußbodenheizung. „Wir pachten das für 15 Jahre, da will man auch so lange Ruhe haben“, sagt Wagmann.

Im Gastraum wurde der Boden komplett saniert.
Bild: Claus Moritz

Vieles musste allein aufgrund der Auflagen verändert werden. Auch wurden die Laufwege optimiert und eine Außentür vom Bereich hinter der Schenke in den Gastraum verlegt. Dieser ist in einem gediegenen, aber modernen Brauhausstil mit vertäfelten Wänden gehalten. Die umlaufende Sitzbank ist auch auf der anderen Seite des Eingangsbereichs im Nebenraum zu finden. „Edel und richtig cool“ werde der Laden, sagt Dominik Wagmann. Das Nebenzimmer setze stilistisch noch mal eins drauf. Die Küche soll bayerisch-traditionell werden, auf der Karte werden Bio-Hendl, Ente und Schlachtschüssel stehen.

Die ersten Geschäftsreisenden können einchecken

Fast abgeschlossen sind die Arbeiten im Konferenzraum. Bereits bezugsfertig waren Ende November neun Doppelzimmer, vier Einzelzimmer und das Ferienappartement. Das Inventar im Hotelbereich konnte übernommen werden, Accessoires wie Lampen und Vorhänge wurden erneuert. Ab Anfang Dezember – wenn der gröbste Lärm und Schmutz der Bauarbeiten im Erdgeschoss abgeebbt sind – sollen die ersten Geschäftsreisenden im Hotel einchecken.

Die Gastwirtschaft hat jetzt eine Fußbodenheizung erhalten.
Bild: Claus Moritz

Das Waitzingers sei die optimale Ergänzung zum Hellmairs, sagen Wagmann und Moritz. „Es wird eine Nach-Corona-Zeit geben, und dann stehen wir top da“, sagt Wagmann. Durch das große Raumangebot könnten mehrere Veranstaltungen gleichzeitig ausgerichtet werden. Das Personal, insgesamt über 20 Mitarbeiter, darunter vier festangestellte Köche, könne ebenfalls in beiden Objekten eingesetzt werden.

Die Eröffnung im Waitzingers war für 6./7. Dezember geplant. Knapp drei Monate renovieren Moritz und Wagmann bereits – anfangs unter Vollgas, um den Zeitplan zu schaffen. Durch den zweiten Lockdown wurde die Umbau-Geschwindigkeit jedoch etwas gedrosselt.

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