Gemeinderat

22.03.2013

Gegen Sendemasten

Igling ändert Innerörtlichen Bebauungsplan

Igling Die politischen Entscheidungsgremien in der Gemeinde Igling möchten im innerörtlichen Bereich keine weitere Sendeanlage mehr errichtet haben. In der jüngsten Sitzung beschloss der Gemeinderat Igling deshalb einstimmig, beim Innerörtlichen Bebauungsplan die Festsetzungen im Paragrafen „Technische Außenanlagen“ so zu formulieren, dass es im Gemeindebereich zumindest schwieriger wird, einen Mobilfunkmasten aufzustellen. Wichtigste, vorläufig beschlossene Festsetzung in diesem Paragrafen ist die Einschränkung der Gesamthöhe von technischen Anlagen an oder auf Gebäuden. Diese dürfen die Gebäudefirsthöhe um maximal 3,5 Meter übersteigen.

Grund für die Änderung des Innerörtlichen Bebauungsplans mit Neufestsetzung der Ziffer „Technische Außenanlagen“ ist das von einem Netzbetreiber angestrebte Klageverfahren gegen den Beschluss des Gemeinderats Igling im vergangenen Jahr, keine weitere Erhöhung eines bestehenden Sendemastens in der Unteriglinger Straße mehr zuzulassen (LT berichtete). Für dieses Grundstück hat der Gemeinderat eine Veränderungssperre beschlossen. Letztere trägt bereits Früchte: Wie Bürgermeister Günter Först auf Nachfrage mitteilte, wurde wegen der vom Gemeinderat erlassenen Veränderungssperre das Klageverfahren bei der jüngsten Verhandlung vorerst auf Eis gelegt.

Feuerwehr Die bei der Jahresversammlung der Feuerwehr Igling für eine weitere Periode wiedergewählten Kommandanten Thomas Filser und Bernhard Glatz hat der Gemeinderat Igling einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

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Schöffen Für die Kalenderjahre 2014 bis 2018 haben sich aus der Gemeinde Igling jeweils drei Personen als Jugend- beziehungsweise Erwachsenenschöffen zur Verfügung gestellt. Bei den Jugendschöffen sind dies Günter Först, Dominique von Maldeghem und Judith Lang. Im Erwachsenenbereich kann sich neben Först und von Maldeghem Peter Sator vorstellen, dieses Amt auszuüben. Alle genannten Personen werden nach einstimmigem Beschluss des Gemeinderats zur Wahl vorgeschlagen.

Reservistenkameradschaft Dem Gemeinderat Igling lag ein Antrag der Veteranen-, Soldaten- und Reservistenkameradschaft Igling vor, mit dem um Übernahme von beim Veteranenjahrtag anfallenden Kosten durch die Gemeinde gebeten wurde. Nach einem Antrag an die Geschäftsordnung bezog das Gremium aus Gründen der Gleichbehandlung auch die ähnlich lautenden Ausgaben des Veteranenvereins Holzhausen mit ein. Auf Beschluss des Gemeinderats werden zukünftig die bei den Jahrtagen in Igling und Holzhausen anfallenden Kosten für Kränze, Musikkapelle und Bewirtung der Fahnenabordnungen teilnehmender Vereine von der Gemeinde übernommen. Nach einer Kostenaufstellung von Siegbert Hettche, dem Vorsitzenden der Iglinger Kameradschaft, kommen dabei auf die Gemeinde Ausgaben von jeweils gut 500 Euro zu.

Nahwärme „Die Nahwärmeversorgung Igling hat heute ihren Betrieb aufgenommen.“ Diese erfreuliche Information hatte Bürgermeister Günter Först bei der jüngsten Gemeinderatssitzung parat. Ebenfalls die Nahwärme betreffend, hatte der Gemeinderat über einen Nachtrag für drei Pufferspeicher zu entscheiden. Der Auftrag für die drei Speicher mit einer Angebotssumme von insgesamt 30000 Euro wurde einstimmig vergeben.

Kinderhaus Die Gemeinde Igling sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine zusätzliche Erzieherin für das Kinderhaus. Das teilte Bürgermeister Günter Först mit. Mindestens genauso wichtig und unabdinglich sei Reinigungspersonal, so das Gemeindeoberhaupt. Die Verwaltung sei bereits auf der Suche, bisher habe sich dafür aber trotz Werbung und Aufrufen noch niemand gemeldet.

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