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29.01.2015

Jäger denken über einen neuen Lehrpfad nach

Ehrungen und neue Gesichter beim Jagdschutz- und Jägerverein (von links): Vorsitzender Georg Duschl, Heiko Sievers, Franziska Reiber, Rudi Zehetner, Erwin Eder (25 Jahre), Ehrenfried Georg Möginger (70 Jahre), Mick Kratzeisen und Detlef Meffert (25 Jahre).
Bild: Daniel Hollrotter

Neue Vorstandsmitglieder vorgestellt. Beiträge werden gesenkt

Zwei neue Gesichter gibt es im Vorstand des Jagdschutz- und Jägervereins Landsberg: Heiko Sievers kümmert sich ab sofort um die Öffentlichkeitsarbeit, Franziska Reiber wurde einstimmig zur Nachfolgerin des verstorbenen Schatzmeisters Helmut Setzwein gewählt. Zuvor hatte Vorsitzender Georg Duschl bei der Jahresversammlung das vergangene Jahr Revue passieren lassen.

Duschl erinnerte an Hegeschau und Hubertusmesse, an Vorträge, Besprechungen, runde Geburtstage, Pächterjubiläen, aber auch Beerdigungen. Er besuchte Schulungen zur Hundeausbildung und zum Biber und ließ sich zusammen mit seinem Stellvertreter Mick Kratzeisen zum Wildschadensberater ausbilden. Kratzeisen wirkt zudem in der Arbeitsgruppe Schwarzwild-Monitoring des Bayerischen Jagdverbandes mit. Er bat darum, sich am Monitoring zu beteiligen. Die Becquerel-Messstelle funktioniere wunderbar, erklärte Kratzeisen, die meisten Grenzwertüberschreitungen fielen jeweils zwischen Dezember und Juli an. In dieser Jagdsaison hat er bislang 176 Proben getestet.

Ein großer Erfolg ist nach wie vor der „Lernort Natur“, bei dem bereits zum sechsten Mal Drittklässlern der Grundschule Issing Wald und Wild nahegebracht wurden, berichtete Stefan Berger und bedankte sich für die vielen Präparat-Spenden. Eventuell will der Verein nun auch einen Lehrpfad anlegen. Ausgesprochen erfolgreich war die Hundeausbildung, berichtete Obmann Duschl: Zehn Jagd- und elf Begleithunde bestanden ihre Prüfung, ebenso alle 16 Jagdhunde, die die Brauchbarkeitsprüfung ablegten. Eine private Hundeausbildung in einem fremden Revier sei jedoch nicht erlaubt, betonten Duschl und Erwin Eder: Wer seinen Hund ohne vorherige Absprache in einem anderen Revier stöbern lässt, erfülle den Tatbestand der Wilderei.

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Als Schießobmann berichtete Eder unter anderem von Ausflügen ins Jagdkino Walleshausen mit 31 Jägern. Besuche in Schulen und Stellungnahmen hat Rudi Zehetner als Obmann Naturschutz erledigt. Außerdem bat er als Schriftführer die derzeit 265 Mitglieder um zeitnahe Bekanntgabe von Änderungen.

Der Mitgliedsbeitrag des Vereins beträgt künftig 68,50 statt 72 Euro pro Jahr. Dazu kommen jedoch wie gewohnt drei Euro für die Rechtsschutzversicherung und ab 2015 noch 5,50 Euro für eine Gruppenunfallversicherung für Jagdhunde, die nach Mehrheitsbeschluss abgeschlossen wird. Die Mitglieder segneten zudem einige Satzungsänderungen ab, mit denen das Schriftwerk von 1992 auf den neuesten Stand gebracht wird – auch um die Gemeinnützigkeit zu erhalten.

Einen positiven Kassenbericht legte Franziska Reiber vor, die die Kasse zum 1. Dezember kommissarisch übernommen und auf EDV umgestellt hat. (dh)

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