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Landsberg

12.05.2019

Kreiskulturtage: Ein mutiger Auftakt, der neugierig macht

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Bei der Eröffnungsfeier der Kreiskulturtage sorgten Simone und Theresa Schäfer für eine beeindruckende Akrobatikshow am Vertikaltuch.
Bild: Julian Leitenstorfer

Bei der Eröffnungsfeier der Kreiskulturtage im Landsberger Stadttheater wird die Vielfalt deutlich, die auf die Besucher wartet. Ein Abend voller Überraschungen und unerwarteter Auftritte.

Video-Installation, klassische Musik, atemberaubende Luftakrobatik, Gesang und mitreißende Trommelklänge: Die Eröffnung der 2. Kreiskulturtage hatte für jeden Geschmack etwas zu bieten. Das Landsberger Stadttheater platzte beinahe aus allen Nähten, so viele Gäste waren gekommen. Nicht nur der offizielle Teil, den Landrat Thomas Eichinger und Annunciata Foresti (Beauftragte der Kreiskulturtage) eröffneten, war von guter Laune bestimmt. Denn zu der anschließenden Party im Foyer wurde bei DJ-Klängen von Rupen und einer Videoinstallation von Massimo Fiorito bis spät in die Nacht gefeiert.

„Mut ist auch ein politisches Thema. Mut begleitet unser Leben. Was für den einen mutig ist, ist für den anderen nicht der Rede wert und für den Dritten fast schon wagemutig“, sagte der Landrat zum diesjährigen Motto. Auch als Kommunalpolitiker sei immer wieder Mut gefragt und Eichinger gefiel es besonders, dass im Programm der Kreiskulturtage – insgesamt sind bis 26. Mai 38 Veranstaltungen geboten – unter den 150 Mitwirkenden auch sehr viele junge Künstler seien. Und das bekamen die Gäste der Eröffnungsfeier auch zu sehen.

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Auftaktveranstaltung der Kreiskulturtage im Stadttheater
Bild: Julian Leitenstorfer

Was sie beim ersten Act zu hören bekamen, ging allerdings an die Schmerzgrenze. Die Videoinstallation von Manuela Hartel unter dem Motto „No Weapon Formed Against Me Shall Prosper“ war optisch interessant. Doch die Musik dazu von Lorenz Schuster sowie die anderen Soundelemente waren zum Teil so übersteuert, dass sich viele Besucher die Ohren zuhalten mussten. Ohrenschmaus waren hingegen die Stücke, die das Kammerorchester der Städtischen Sing- und Musikschule lieferte. Birgit Abe hatte mit ihren Schützlingen das Marcello Konzert für Oboe in d-moll vorbereitet. Und Solist Sean Mahner zeigte feines Spiel, genauso wie sein Orchesterkollege Florian Poppen. Er bearbeitete den Kontrabass beim Capuzzi Konzert äußerst filigran und auch die Mitspieler präsentierten sich als gut funktionierendes Ensemble.

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Ein Dauergast ist auch mit von der Partie

Ebenfalls in die Welt der Klassik entführten David Schöndorfer (Klarinette) und anna Gebhardt (Klavier) die Besucher – mit dem „Solo de concours“ von Andre Messager und der „Prelude Nr. 1“ von Georg Gershwin. Schöndorfer kann man durchaus als Dauergast in Landsberg bezeichnen – viele kennen seine virtuosen Auftritte aus der Langen Kunstnacht und dem Ellinor Holland Kunstpreis. Eine weitere musikalische Komponente lieferten Anette Rießner (Akkordeon) und Johannes Öllinger (E-Gitarre). Das sehr surreal wirkende Werk „Take Life As A Slow-motion Suicide Process“ des argentinischen Komponisten Marcelo Jaime Nisinman stammt aus dem Jahr 2008 und hinterlässt beim Zuhörer nachhaltigen Eindruck.

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