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Landsberg

20.11.2019

Landsberg: Der Kreisjugendring sucht hungrige Freiwillige

Sie stellten das Programm vor: (von links) Julia Baumüller, KJR-Geschäftsführer Stefan Ehle und Vorsitzende Birgit Geier.
Bild: Andreas Hoehne

Plus Der Landsberger Kreisjugendring wurde ausgewählt, um den Sommerempfang für den Bezirkstagspräsidenten auszurichten. Die Ausrichtung ist mit einem besonderen Auftrag verbunden.

Der Kreisjugendring (KJR) Landsberg hat 2020 eine besondere Aufgabe: Wie Geschäftsführer Stefan Ehle bei der Herbstvollversammlung in der Sportgaststätte des SV Fuchstal mitteilte, wird die Organisation am 4. Juli den Sommerempfang des oberbayerischen Bezirkstagspräsidenten ausrichten. Dieser findet alle zwei Jahre statt und soll das ehrenamtliche Engagement in der Jugendarbeit würdigen. Was beim Festabend im Agrarbildungszentrum in Landsberg geplant ist.

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Angesprochen werden an diesem Tag auch lokale Themen: Man werde sich mit den Gästen beispielsweise am Bahnhof treffen, um dort auf Problemstellungen der Mobilität aufmerksam zu machen, so Ehle. An einer weiteren Station des Stadtrundgangs würde eine Möglichkeit geschaffen, wo die einzelnen Jugendgruppen ihre Arbeit vorstellen könnten.

Überrascht, dass man ausgewählt wurde

Auch an der Planung des Ablaufs sollten die Verbandsvertreter aktiven Anteil nehmen können, hierzu gibt es Ende Januar ein Treffen in der Geschäftsstelle. Wie KJR-Vorsitzende Birgit Geier auf Nachfrage mitteilte, sei vorher nur festgestanden, dass der Empfang im Jahr 2020 im Westen des Regierungsbezirks stattfinden solle. Mit Landsberg hätten sich auch die Jugendringe der Nachbarlandkreise beworben. Man sei angenehm überrascht, dass man ausgewählt worden sei.

Landsberg: Der Kreisjugendring sucht hungrige Freiwillige

Das Motto lautet „Ohne Mampf kein Kampf“

In der Versammlung stellte sich die neue pädagogische Mitarbeiterin Julia Baumüller vor. Sie arbeitet seit September beim Kreisjugendring. Die 26-jährige Fachlehrerin für Ernährung und Gestalten aus Schwabmünchen ist auch stellvertretende Landesjugendleiterin des Technischen Hilfswerks (THW). Zum Einstieg hat sie das Programm des Jugendrings für 2020 vorbereitet. So wird unter anderem unter dem Motto „Ohne Mampf kein Kampf“ eine „hungrige Jugendgruppe“ von etwa 30 Personen gesucht, die sich ein Wochenende lang bewirten lassen will. Laut Baumüller geht es darum, dass Jugendleiter in einem Kochkurs lernten, wie eine 30-köpfige Gruppe zu versorgen ist. Essen und Kochen steht auch im Juni beim Thema „Lagerfeuerküche“ im Mittelpunkt.

Ein Seminar zur Drogenprävention

Neu im Programm sind drei Tagesfahrten für Kinder und Jugendliche, die in die Bavaria Filmstadt, nach Augsburg und in die Therme Erding führen. Kinderfreizeiten finden in den Osterferien und Sommerferien statt, die Älteren können im August auf dem holländischen Ijsselmeer segeln. Drogenprävention ist geplant mit dem Seminar „Pillen, Pulver, Pilze“. Weitere Themen sind die „extremen Rechten“, „Apps“ und die Fragestellung „Wie ticken Teenager?“. Das Programm wurde von den 37 anwesenden Delegierten einstimmig verabschiedet, erstmals gehörte ein Vertreter der Fischereijugend dazu.

Welches Jugendprojekt geplant ist

Ihr Jugendprojekt stellten an dem Abend Sophia und Stephan Albrecht sowie Maya Mielke vor. Es handelt sich um einen Zusammenschluss von Holocaustüberlebenden, Gedenkvereinen, der VCP-Pfadfinderschaft und der Jungen Presse Bayern. Unter anderem ist am 30. April an der Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen KZ-Lagers Kaufering VII eine besondere Veranstaltung geplant: 24 Stunden lang werden die Namen der 6800 namentlich bekannten Opfer verlesen. „Wir suchen Jugendliche oder Gruppen aus dem ganzen Landkreis, die einen Teil dieser Lesung übernehmen möchten“, sagte Stephan Albrecht.

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