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Landsberg

20.06.2017

Landsberger Tiefgarage ist wohl im Dezember komplett befahrbar

Sanierungsarbeiten:  rechts ist fertig, links wird in der Tiefgarage noch saniert.
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Sanierungsarbeiten:  rechts ist fertig, links wird in der Tiefgarage noch saniert.
Bild: Thorsten Jordan

Derzeit wird das Parkdeck A saniert. Stadtwerke hoffen, dass Arbeiten termingerecht fertig werden. Eine ungewöhnliche Baustelle.

Es ist sicherlich keine gewöhnliche Baustelle, die in der Tiefgarage an der Lechstraße. Seit Januar wird dort das Parkdeck A saniert, die Fahrbahn von deckenhohen wänden begrenzt. Laut Norbert Köhler, technischer Vorstand der Stadtwerke Landsberg, sind die Arbeiten im Bauzeiten- als auch im Kostenplan. Daher ist er zuversichtlich, das Bauzeitende am 15. Dezember des Jahres erreichen zu können.

Das Parkdeck A in der Parkgarage Lechstraße war im Jahr 1986 fertiggestellt worden und ist das letzte der in den 1970er und 1980er Jahren gebauten Decks, das nun saniert wird. Mit den Arbeiten war laut Mitteilung der Stadtwerke planmäßig am 15. Januar diesen Jahres begonnen worden. Der erste Abschnitt, der rund ein Fünftel der 158 Stellplätze umfasst, wurde nun anfang Juni wieder zur Benutzung freigegeben.

Derzeit wird noch in zwei weiteren, kleineren Abschnitten gearbeitet. Gleichzeitig beginnen die Arbeiten in einem neuen Sektor, sodass dann insgesamt wieder drei Areale in Bearbeitung sind.

Stellenweise tiefe Löcher in der Fahrbahn

Die einzelnen Sanierungsabschnitte umfassen nach der Sicherung und Einhausung den Abtrag des chloridbelasteten Betons mittels Höchstdruckwasserstrahlen von Böden (etwa acht Zentimeter tief), Stützen und Wänden. Ein Prozedere, dass bereits in den andren Parkdecks C und D zuvor angewandt wurde. Auch dort hatten Streusalze, so berichteten die Stadtwerke-Techniker, die rund 40 Jahre alte Garage angegriffen. Das habe stellenweise tiefe Löcher in die Fahrbahn gefressen.

Im zweiten Schritt erfolgt nach dem Herausräumen des Fräs- und Strahlgutes die Wiederherstellung der Stahlarmierung an den Stützen und dem Boden. Anschließend wird dann wieder der Beton aufgebracht bis zum ursprünglichen Zustand einschließlich des Glättens der Oberflächen.

Nach dem der Beton einige Zeit aushärten konnte, werden im dritten Arbeitsschritt nach dem Erreichen der benötigten Betonfestigkeiten die Böden beschichtet, Wände und Stützen gestrichen und die Parkplatzmarkierungen erneuert.

Aufgrund der benötigten Aushärtungs- und Trocknungszeiten bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung des Durchfahrtverkehrs und einer eingeschränkten Parkmöglichkeit, bedarf es einer Aufteilung in insgesamt zwölf Einzelabschnitte, um die Arbeiten insgesamt bis zum vertraglichen Bauende abschließen zu können.

Im Wirtschaftsplan der Stadtwerke Landsberg sind für diese Maßnahme insgesamt 1,24 Millionen Euro eingestellt.

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