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Planung

26.03.2015

Neue Bauplätze in Ludenhausen

Südlich des Riederwegs sollen in Ludenhausen neue Bauplätze entstehen. 

Der Reichlinger Gemeinderat will in dem Ortsteil Platz für neuen Wohnraum schaffen. Es gibt bereits viele Interessenten für die Grundstücke

In Ludenhausen soll es bald weitere Bauplätze geben. Die Gemeinde Reichling hat die Weichen für eine weitere Bebauung in dem Ortsteil gestellt. In ihrer jüngsten Sitzung beschlossen die Räte einstimmig, den Bebauungsplan Riederweg in Richtung Süden zu erweitern und den Flächennutzungsplan entsprechend zu ändern. Im Bebauungplan enthalten ist nun auch ein Gebäude am Wirthsweg, für das eine Nutzungsänderung beantragt wurde. Diese stellten die Räte einstimmig zurück, bis fest steht, wie die neue Straße im Bebauungsgebiet verlaufen wird.

Es gebe mittlerweile schon viele Bauwerber, berichtete Margit Horner-Spindler, die meisten davon Einheimische. Die Gemeinde will deshalb das 9480 Quadratmeter große Gebiet südlich des Riederwegs überplanen lassen. Mit dem einstimmigen Ratsbeschluss startet nun das Bauleitverfahren mit vorzeitiger Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden.

Zur Straßenführung im neuen Baugebiet gibt es schon erste Überlegungen des Ingenieurbüros. Danach könnte das neue Baugebiet entweder über eine Stichstraße mit Wendehammer vom Riederweg her, über eine parallel zum Riederweg führende Straße oder über eine Straße vom Wirthsweg zum Riederweg erschlossen werden. Die Räte sollen sich dazu nun Gedanken machen.

Entscheidend wird die Straßenführung für einen Anlieger am Wirthsweg, der, wie berichtet, einen ehemaligen Kuhstall als Werkstatt zur Fensterrestaurierung nutzen möchte. Laut der mittlerweile vorliegenden Stellungnahme der Imissionsschutzbehörde wäre dies nur dann zulässig, wenn im nördlichen Bereich des Anwesens keine Bebauung vorgesehen ist. Nur falls dort die Straße gebaut wird, wäre die Umnutzung unproblematisch. Um sich nicht einzuengen, beschlossen die Räte einstimmig, den Antrag auf Nutzungsänderung so lange zurückzustellen, bis eine Entscheidung über den Straßenverlauf gefallen ist.

Probleme mit dem nahe gelegenen Sportplatz wird es nicht geben, erklärte die Bürgermeisterin: Mit dem vorliegenden Trainingsplan gebe es immissionsschutzrechtlich keine Probleme. Außerdem wüssten die Einheimischen vom Spielbetrieb dort, Neubürger werde sie extra darauf hinweisen.

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