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Lechstaustufe

24.02.2015

Neue Heimat für die Fische

Zehn Fichten wurden am Westufer der Staustufe 15 südlich von Landsberg gefällt und dienen nun als Unterstände für die Lechfische. 

Fichten sollen als Unterstand dienen, in den sich die Tiere zurückziehen können

Unter dem Motto „Sozialer Wohnungsbau für die Fische im Lech“ haben sich die Fischer vom Bezirksfischereiverein Landsberg als Naturschützer betätigt. Unter der Regie des Zweiten Vorsitzenden Michael Moser wurden mit Hilfe der Oberland Kommunaldienste AG zehn Fichten am Westufer der Staustufe 15 südlich von Landsberg gefällt und in den Stausee eingebracht. Die Bäume wurden am Ufer mit Stahlseilen gesichert.

„Mit dieser Maßnahme werden für die Fische Unterstände geschaffen, die Schutz und mehr Lebensraum bieten“, sagt Vorsitzender Stefan Neubauer. Da der ehemals „wilde Lech“ in Stufen gestaut ist, könne er nicht mehr aus eigener Kraft solche Unterstände bilden. Die Folge sei ein relativ strukturarmes Gewässer, das den Fischen, ob jung oder alt, nicht ausreichend geschützten Raum biete. Mit den Fichten im Gewässer werden die Nahrungsräume verbessert, der Schutz vor Fressfeinden erhöht und den Fischen die Möglichkeit gegeben, diese Plätze als Winter- oder Hochwassereinstand zu nutzen, teilen die Bezirksfischer mit.

Alle Stellen, die sich um den Lech kümmern, haben die Aktion des Vereins laut Neubauer als ökologisch sinnvoll begrüßt: das Wasserwirtschaftsamt, Eon, das Landratsamt, der Landesfischereiverband Bayern und die Fischereifachberatung beim Bezirk Oberbayern. Der Verein werde sorgfältig verfolgen, wie die Unterstände in der Staustufe von den Fischen angenommen werden. Daraus sollen Rückschlüsse für die Fortsetzung der Aktion in der Staustufe 19 gezogen werden.

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