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Landsberg

14.02.2018

Spaß geht auch anders

Gerald Modlinger
Bild: Silvio Wyszengrad

LT-Redakteur Gerald Modlinger nimmt sich noch einmal den Landsberger Faschingsumzug vor.

Der Lumpige Donnerstag 2018 war bekanntlich nicht für alle Beteiligten eine Freude. Zahlreiche Umzugsteilnehmer brachten ihren Protest gegen das Alkoholverbot auf den Faschingswagen während der Fahrt durch die Stadt ziemlich deutlich zum Ausdruck. Geschimpft wurde schon bei der Aufstellung, und bei der Siegerehrung für die besten Wagen flogen sogar ein paar Bierdosen. Und die ersten Absagen für 2019 bekam die Stadt bei der Gelegenheit auch gleich.

Ob diese ein so großer Verlust für den Landsberger Fasching sein werden? In den vergangenen Jahren machte der Gaudiwurm vor allem was her, weil hier viele während der tollen Tage durch die Region reisenden Faschingsvereine und Jugendhütten mit ihren Wagen Station machten. Diese sind zwar beeindruckend gestaltet, aber all die handwerkliche und technische Perfektion lässt manchmal den närrischen Witz vermissen.

Wenn nun nicht mehr so viele als Faschingswagen verkleidete Partywagen nach Landsberg kommen, böte das auch die Chance für die Landsberger, selbst kreativ zu werden, sich auf närrische Weise mit ihrer Stadt auseinanderzusetzen und die Obrigkeit und menschlichen Schwächen aufs Korn zu nehmen – so wie es auf den Dörfern draußen noch vielerorts zu sehen ist. Da macht der Fasching dann auch mit etwas weniger Alkohol Spaß.

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