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Streit um Tempo-30-Zonen: Den Blick in die Zukunft richten

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Kommentar Von Thomas Wunder
12.07.2018

Der Kauferinger Marktgemeinderat will an der bisherigen Regelung nicht rütteln. LT-Redakteur Thomas Wunder zeigt dafür durchaus Verständnis.

Kauferings Bürgermeisterin Bärbel Wagener-Bühler hat eines ihrer Wahlversprechen eingehalten und sich für eine Abschaffung der umstrittenen Tempo-30-Zonen eingesetzt. Von Erfolg war ihr Einsatz aber nicht gekrönt. Eine Mehrheit im Marktgemeinderat will an der bestehenden Regelung festhalten. Das ist verständlich, schließlich war die Entscheidung für die Zonen zuvor ausgiebig beraten worden. Dass es rechtlich unterschiedliche Auffassungen gibt, überrascht auch nicht. An dieser Stelle sei an das Sprichwort „Zwei Juristen, drei Meinungen“ erinnert.

Entscheidung respektieren

Bärbel Wagener-Bühler hat gesagt, sie respektiere die Mehrheitsentscheidung. Das gehöre in einer Demokratie dazu. Ihr Blick richtet sich in die Zukunft und der Frage zu, wie nun auch baulich die Voraussetzungen für Tempo-30-Zonen geschaffen werden können. Zudem muss die Regelung in ganz Kaufering gelten, also auch im Altdorf. Die Gegner der Tempo-30-Zonen müssen sich nun endgültig damit anfreunden. In der Iglinger Straße in Landsberg hat es lange gedauert, bis sich alle an die in der Zone geltende Rechts-vor-Links-Regelung gewöhnt haben. Auch in Kaufering sollte das möglich sein.

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