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Tote Hühner: Ungeschickt und unsensibel

Kommentar Von Margit Messelhäuser
20.02.2021

Plus Weil er seine toten Hühner nicht sofort ordnungsgemäß entsorgt hat, hat ein Landwirt ziemlichen Ärger. Das hat er sich selbst eingebrockt, findet LT-Redakteurin Margit Messelhäuser.

Es war eine so schöne Geschichte: Ein Landwirt kann wegen der Corona-Krise seine Eier nicht mehr absetzen, doch statt die Hühner zu schlachten, gibt er sie gegen eine Spende ab. Das „Tierwohl“ war das Schlagwort: Also die Nutztiere nicht nur als Produzenten sehen.

Doch dazu passt leider nicht der Vorfall nur wenige Tage später: Verendete Tiere wurden von eben diesem Landwirt in einer Kiesgrube „entsorgt“. Zwar nur vorübergehend, bis die Tierkörperverwertung diese abholen würde, aber dennoch einfach keine Art mit toten Tieren umzugehen.

Dass immer wieder Tiere sterben ist normal

Dass bei der großen Anzahl an Hühnern immer mal welche sterben, liegt auf der Hand. Vor allem, wenn der Landwirt sie tatsächlich länger hält als sonst in diesen Betrieben üblich. Und dass es sich bei den verendeten Tieren um ältere handelt, hat eine Expertin bestätigt, die der Landwirt hinzugezogen hat. Trotzdem: Tote Tiere einfach in eine Kiesgrube zu werfen, wo sie jeder sehen kann, ist ungeschickt. Dafür gibt es eigentlich die Kadaverboxen.

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