Das Kleine Format

06.10.2017

Was Romantik bedeutet

„Das Kleine Format“ setzt sich in diesem Herbst mit dem Thema „Romantik – Poesie der Gegenwelten“ auseinander. Im Bild ist ein Werk von Ursula Singer zu sehen.
Bild: Maren Martell

Das Dießener Kunstevent startet am 13. Oktober

Was bedeutet uns die Romantik heute? Als Antwort auf das Zeitalter der Aufklärung, das von nüchterner Vernunft und wissenschaftlicher Forschung geprägt war, idealisierten die Romantiker Ende des 18. Jahrhunderts die Natur und vertieften sich in das Seelenleben der Menschen. „Ein Trend, der sich in unseren Tagen erneut erkennen lässt“, sagt Annunciata Foresti, Kuratorin und Initiatorin der Produzentenausstellung das „Kleine Format“. Mit dem Thema „Romantik – Poesie der Gegenwelten“ setzen sich 42 Künstler aus der Region sowie dem In- und Ausland auseinander.

Vom 14. bis 29. Oktober zeigen sie ihre Arbeiten im Blauen Haus in Dießen, darunter Malerei, Skulptur, Fotografie und Plastik. Unter den Künstlern sind unter anderem Ernst Heckelmann, der Kunstpreisträger von 2016, und bereits zum vierten Mal der renommierte Maler Bernd Zimmer. Außerdem werden Arbeiten des in diesem Jahr verstorbenen Malers Hans Dumler aus Utting zu sehen sein. Vernissage ist am 13. Oktober ab 20 Uhr.

Fast 20 000 Besucher, gut 240 regionale, überregionale und internationale Künstler. Das „Kleine Format“ ist längst ganz groß, und wie Foresti bilanziert, „eine wahre Erfolgsgeschichte“. Zu dem Kulturevent, das zum achten Mal veranstaltet wird, kommen nicht nur Besucher aus der Region. Die Ausstellung mit Kunstwerken im maximalen Format von 40 mal 40 Zentimetern lockt auch viele Fans aus München und Augsburg an. Qualitativ hochwertige Kunst zum kleinen Preis: Auch junge Kunstfreunde sollen sich Kunst leisten können. Das ist eine der Grundideen des „Kleinen Formats“. So sind die Exponate nicht nur in ihrem Format limitiert, sie dürfen jeweils auch nicht mehr als 500 Euro kosten. Ein Anliegen ist der Kuratorin die Präsentation von Installationen – quasi als „Ergänzung zur Flachware, also den Bildern an der Wand. In diesem Jahr nehmen fünf Installations-Künstler teil: Florian Froese-Peeck mit seinem Fotokasten und Alexandra Hendrikoff aus München mit Papierskulpturen, Monika Supé aus Hohenschäftlarn mit Skulpturen aus Drahtgeflechten sowie Eva Zenetti aus Andechs mit einem installativen Beitrag des Projekts SchundSchicksal und Hanna Zwerger aus Landsberg mit Papiercollagen. (marme)

Das Kleine Format im Blauen Haus in Dießen, vom 14. bis 29. Oktober, jeweils Freitag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr. Vernissage am 13. Oktober ab 20 Uhr (Einlass 19 Uhr).

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