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Landsberg

12.02.2019

Wie sieht es in Zukunft an der Lechmauer aus?

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3 Bilder
Von der Landsberger Lechbrücke aus lässt sich das Phantomgerüst erkennen. Es zeigt die Dimensionen des gewünschten Anbaus an das Bestandsgebäude.
Bild: Thorsten Jordan

Plus Der Bereich neben der Landsberger Karolinenbrücke soll sich verändern. Ein Phantomgerüst zeigt, welche Ausmaße ein neues Gebäude am Ende des Biergartens haben soll.

Dachlatten zeigen die Dimensionen des geplanten Neubaus an: Am Südende des Lechgartens in Landsberg ist – wie vom Bauausschuss gewünscht – ein Phantomgerüst aufgestellt: So hoch und so groß soll der ebenerdige Anbau an das Bestandsgebäude, das ehemalige Kratzer-Salettl, werden. Wer auf der Karolinenbrücke steht, bekommt eine Vorstellung, wie der Anbau im Süden wirken könnte. Er soll auf einem privaten Grundstück entstehen. Daneben gibt es noch das Biergartengelände und auch die Ufermauer, die demnächst Baustellen werden.

Lesen Sie dazu auch: Lechgarten: Anbaupläne fallen erneut durch

  • Anbau In dem Landsberger Stadtgremien ist schon vor zweieinhalb Jahren über Bauwünsche in dem südlich des Biergartens liegenden Areals gesprochen worden: Ein Gebäude mit Dachterrasse war 2016 abgelehnt worden. Die Stadträte fürchteten damals eine zu starke Beeinträchtigung des Stadtbilds. Jetzt wurde auf die Dachterrasse verzichtet und laut Skizze ein flaches Walmdach eingeplant. Der an das Bestandsgebäude andockende Schuppen, der vor einigen Jahren von einem umgestürzten Baum beschädigt wurde, wird entfernt und durch einen gläsernen Verbindungsgang ersetzt, wie schon in der Sitzung am 23. Januar thematisiert wurde.
    Die Grundfläche des Anbaus beläuft sich laut Skizze auf sechs mal neun Meter. Der First des Anbaus bleibe unter dem des Bestandsgebäudes und orientiere sich an dem der bisherigen Scheune, sagt der Bauherr, der namentlich nicht genannt werden will, dem LT. Die Planungen sind laut städtischer Bauverwaltung mit der Denkmalpflege abgestimmt und auch planungsrechtlich spreche nichts gegen das kleine Gebäude. Im Bauausschuss wird am Mittwoch noch einmal über die Sache beraten, die Ausschussmitglieder wünschen sich auch noch mehr Information über die Fassade und Gestaltung.
  • Biergarten Bei der Erweiterung des ehemaligen Kratzer-Salettl handelt es sich um ein privates Wohngebäude mit Büro. Doch was geschieht auf der Fläche des Biergartens? Dort soll der Ausschank versetzt und ein vom Biergarten aus zugänglicher Toilettenbereich im Zollhaus gebaut werden: Der Eigentümer des Biergartengrundstücks, Konrad Schmid, erläutert gegenüber dem LT, dass sich der derzeitige Ausschank zu nahe an der östlichen Häuserzeile befinde, was von Anwohnern gerügt worden sei.
    Zwei neue Standorte gebe es als Option: zum einen in einer Linie südlich des Zollhauses direkt an der Ufermauer (dort stehe aber noch eine privatrechtliche Klärung wegen der Stellplätze aus), zum anderen könnte der neue Ausschank wieder entlang der Häuser entstehen, aber eben mit dem nötigen Abstand von drei Metern. Von der Stadt sei signalisiert, dass man dem positiv gegenübersteht, so Schmid. Außerdem sollen an der Rückseite des Zollhausgebäudes, in dem sich ein Thai-Imbiss befindet, ein Zugang zu neuen Toiletten entstehen. Der Toilettenwagen soll weg.
  • Ufermauer Einen neuen Anbau und eine neue Ausschankhütte zu bauen, macht aus Sicht der Bauherren erst Sinn, wenn die Ufermauer saniert ist. Wie der Projektleiter beim Wasserwirtschaftsamt Weilheim, Johannes Haas, dem LT sagte, wird voraussichtlich im September oder Oktober 2019 damit begonnen. 90 bis 100 Meter werden ab der Karolinenbrücke ertüchtigt. Die Gebäude an der Mauer sind von der Sanierung nicht direkt betroffen: „Die Mauer wird unter dem Gebäude saniert“, so Haas. Die Arbeiten werden – wie berichtet – von der Lechseite her erfolgen. Dafür wird im Fluss ein Arbeitsplateau aus Kies aufgehäuft. Der Kies wird über die Zufahrt Campingplatz und den Wildpark angeliefert. In den Lechgarten müssen Baufahrzeuge laut Haas nur, um die Mauer abzubrechen. Die Sanierung auf der Ostseite soll sechs Monate, auf der Westseite neun Monate dauern. „Geplant ist, zum Frühsommer 2020 fertig zu sein.“

Lesen Sie auch den Kommentar zum Thema: Lechgarten: Zeit für einen echten Biergarten

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