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Altstadtmodell

16.03.2015

Wunschtermin wäre vor dem Ruethenfest

Immer wieder wurde am Altstadtmodell Landsberg nachgebessert. Jetzt sind Künstler Egbert Broerken und die Gießerei mit den finalen Arbeiten beschäftigt.
Bild: Julian Leitenstorfer

Egbert Broerken hofft auf eine Übergabe an die Stadt Landsberg im Juli.

Gut Ding will Weile haben und so ist es offenbar auch beim Landsberger Altstadtmodell, das der Rotaryclub der Stadt Landsberg anlässlich seines Jubiläums im vergangenen Jahr schenken wollte. Noch steht steht das Modell in Welver in der Nähe von Soest ( Nordrhein-Westfalen), noch ist der Künstler Egbert Broerken mit dessen Fertigstellung beschäftigt.

„Das Modell ist jetzt in der Gießerei“, erklärte er gestern in einem Telefonat mit dem LT, was heißen soll, dass einer Übergabe des modells in den nächsten Monaten nichts mehr im Wege stehen sollte. eigentlich sollte diese neue Attraktion bereits im vergangenen Jahr übergeben werden, doch einige unvorhergesehene Ereignisse verzögerten den Entstehungsprozess ein ums andere Mal.

Silke Anderie, unter deren Präsidentschaft bei den Rotariern das Projekt gestartet wurde: „Wir haben natürlich von Egbert Broerken immer wieder mal noch Änderungen gewünscht, die alle ihre Zeit gekostet haben.“ So sollte abschließend zum Beispiel auch noch die evangelische Christuskirche im Modell-Randbereich mit aufgenommen werden, obwohl sie eigentlich nicht der Innenstadt zuzurechnen ist. Nun steckt der Teufel ja bekanntlich im Detail. So passierte es, dass es auf welchem Weg auch immer zu einer Verwechslung zwischen der Christuskirche mit der Dreifaltigkeitskirche des benachbarten alten Friedhofes. Auch wenn Silke Anderie das Modell so bald wie möglich in empfang nehmen möchte, hält sie von Unternehmungen unter Zeitdruck auch nichts: „Unsere Stadt ist so schön, da muss das Modell, das ewig Bestand haben wird, seine Zeit bekommen.“ Egbert Broerken rechnet vorsichtig damit, dass das Modell, dass jetzt in einem aufwendigen Wachsschmelzverfahren gegossen wird, noch rund drei Monate bis zu seiner Fertigstellung in der Gießerei verbleiben wird So wurde jetzt eine Silikonform genommen, die mit Gips ausgefüllt wurde. Da hinein komme dann eine sieben Millimeter starke Wachsschicht und Schamott. Zehn Tage dauert allein der Brennvorgang bei ansteigenden Temperaturen, bis am Ende auf 640 Grad. Egbert Broerken: „Dann ist das Wachs draußen, die Feuchtigkeit aus dem Schamott entfernt.“ Dann kommt die Bronze in die Gussform.

Der Künstler wird am 10. April erneut nach Landsberg kommen, um den geplanten Standort des Modells auf dem Hauptplatz erneut in Augenschein zu nehmen und zu vermessen. Er möchte parallel zum Guss den Sockel fertigstellen, der in Edelstahl ausgeführt sein wird. Auf einen Zeitpunkt der Überabe will er sich nicht festlegen, aber die Chancen auf eine Fertigstellung noch vor dem Ruethenfest hält er „für durchaus gegeben“.

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