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Zugausfälle bei der BRB: Schlechte Kommunikation

Zugausfälle bei der BRB: Schlechte Kommunikation
Kommentar Von Christian Mühlhause
08.07.2019

Die Bayerische Regiobahn stellt den Schienenverkehr am Lechfeld ein. LT-Redakteur Christian Mühlhause kritisiert, dass die Kunden darüber schlecht informiert wurden.

Es gibt ein bekanntes Lied von Matthias Claudius, an das sich viele Bahnkunden der BRB am Wochenende erinnert haben dürften: „Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen.“ Vor allem auf die Situation am Samstag trifft das offensichtlich zu, auch wenn die Betroffenen darauf wohl gerne verzichtet hätten.

Dass ein Zug ausfällt – beispielsweise weil ein Zugführer krank wird – kann passieren, dafür hat wohl jeder Verständnis. Dass aber das ganze System offenbar auf Kante genäht und damit sehr störanfällig ist, ist ein Problem. Wenn Unternehmen aber wissen, dass die Situation dauerhaft angespannt ist, dann sollten sie sich zumindest so aufstellen, dass sie bei Problemen schnell und offensiv kommunizieren.

Die Infos waren unzureichend

Das ist in diesem Fall nur sehr bedingt passiert. Zwar hat die BRB es auf ihren Kommunikationskanälen im Internet veröffentlicht, aber die Infos waren unzureichend. Bis zur Deutschen Bahn – deren Handy-App viele nutzen – oder dem Landsberger Tagblatt gelangten die Informationen nicht. Unsere Zeitung ist darauf am Samstag durch Zufall im Internet aufmerksam geworden und hat die Information dann umgehend veröffentlicht. So werden die Pendler und die Reisenden sicher nicht überzeugt, das Auto stehen zu lassen und auf die umweltfreundlichere Bahn umzusteigen.

Mehr zum Thema: Lokführermangel bei der BRB: Vier Stunden von Augsburg nach Landsberg

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