Luftgewehr

21.11.2018

Im Stechen versagen die Nerven

Eva Maria Stainer unterlag ihrer Münchner Konkurrentin erst im Stechen, auch Alisa Zirfaß hatte bei diesem Entscheidungsschuss Pech, und so musste sich das Team der FSG Dießen dem Tabellenführer ganz unglücklich geschlagen geben.

Die FSG Dießen hat den Tabellenführer am Rande einer Niederlage. Doch gegen die Ammersee-Mannschaft scheint sich alles verschworen zu haben

Die Pechsträhne des Dießener Luftgewehrteams findet in der 2. Bundesliga Süd einfach kein Ende. Diesmal wurde mit der 2:3-Niederlage beim Spitzenreiter Der Bund München II sogar ein neuer Höhepunkt erreicht. 2:1 stand es für die FSG, als alle Aktiven ihre 40 Schuss absolviert hatten. Der überragende Maximilian Ulbrich mit hochklassigen 397 Ringen in der Spitzenpartie und sein Bruder Johannes Ulbrich, gleichfalls in persönlicher Bestform (391), hatten zwei Einzelpunkte für das Ammersee-Team besorgt.

Stephan Sanktjohanser musste sich gegen die beste Münchnerin mit 393:389 geschlagen geben. In den anderen beiden Duellen gab es jeweils ein Remis für Alisa Zirfaß (391:391) und Eva Maria Stainer (385:385). Gleich zwei Mal musste also ein zusätzliches Stechen über den Einzelpunkt und damit den gesamten Mannschaftserfolg entscheiden.

Beide Vergleiche gewannen die Starter des Tabellenführers mit 10:9. Damit bleibt Der Bund München II allein an der Tabellenspitze und Dießen ist auf den zehnten Rang abgerutscht, punktgleich mit Zaitzkofen, das auf einem Abstiegsplatz sitzt.

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Es ist kein Trost, aber zwei Dinge zeigen, wie hart es das Schicksal in dieser Saison mit der FSG meint. Der Aufsteiger erreichte die beste Gesamtringzahl des gesamten Durchgangs und hätte mit diesen Einzelergebnissen nahezu gegen alle anderen Mannschaften an diesem Tag auch gewonnen. Nur eben gegen die Gastgeber nach zwei verlorenen Stechschüssen nicht.

Jetzt sind die psychologischen Fähigkeiten des Trainerduos Lisi Stainer und Walter Sanktjohanser gefragt, um die junge Truppe vor dem nächsten Wettkampftag am 2. Dezember wieder aufzurichten. Da warten in Kastl erneut zwei sehr schwere Aufgaben: gegen den Tabellendritten Plattling und den Vierten Kastl.

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