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Floorball

27.02.2015

Red Hocks wollen die nächste Serie starten

Der Zusammenhalt passt und soll am Sonntag den nächsten Sieg bringen, allerdings ohne Kapitän Maxi Falkenberger (rechts).
Bild: Thorsten Jordan

Die Kauferinger stehen wieder auf einem Play-off-Platz, doch der könnte Sonntag bereits in Gefahr geraten

Nachdem Kauferings Bundesliga-Floorballer in die Erfolgsspur zurückkehren konnten, steht für sie und ihre Fans an diesem Sonntag das nächste und zugleich auch letzte Heimspiel der Hauptrunde an, ehe es in gut einem Monat – je nach dem, wie es sportlich weitergeht – in die Play-offs oder Play-downs geht. Zu Gast sind um 15 Uhr die Wölfe vom TV Lilienthal.

Eine schwarze Serie von sieben Niederlagen am Stück und damit eine lange Leidenszeit für Zuschauer und Spieler nahm mit dem Sieg gegen Hamburg am vergangenen Wochenende endlich ihr Ende. Die Red Hocks halten den letzten Strohhalm im Kampf um die Play-offs fest gepackt und werden nun natürlich alles geben, um vor heimischer Kulisse direkt nachzulegen. „Sicherlich war das Spiel gegen Hamburg immer noch nicht unser bestes Floorball, aber in unserer jetzigen Situation ist das ‚Wie’ erst einmal zweitrangig“, so Trainer Christoph Huber. Es wird in den nächsten Wochen extrem spannend werden im Kampf um die begehrten Tabellenplätze „über dem Strich“, denn gleich mehrere Mannschaften rechnen sich noch Chancen aus. Dazu gehören ebenfalls die Gäste, auch wenn ihr Abstand drei Spiele vor Hauptrundenende bereits sieben Punkte beträgt.

Auf dem vorletzten Tabellenplatz liegend dürften auch die Wölfe selbst vor dem Rätsel stehen, warum das zweifellos große vorhandene Potenzial bisher noch nicht richtig zur Entfaltung kam.

Die letzten Aufeinandertreffen konnten die Kauferinger für sich entscheiden, doch sämtliche Partien waren hart umkämpft. In puncto Personal hat sich die Lage bei den Red Hocks derweil nach wie vor noch nicht ganz entspannt. Während Tobias Hutter wieder zur Verfügung steht, wird Andreas Finkenzeller erst kommende Woche wieder am Training teilnehmen.

Sicher nicht ins Spielgeschehen eingreifen können wird, ebenso wenig wie Kevin Keß, Kapitän Maximilian Falkenberger. Außerdem hält sich die derzeit grassierende Krankheitswelle auch im Kader der Red Hocks noch hartnäckig, sodass einige Spieler unter der Woche kürzer treten mussten.

Doch das alles darf kein Hindernis sein, der jüngste Sieg soll keine Eintagsfliege bleiben. Nach Einschätzung Hubers verfügen die Gäste aus Niedersachsen über eine athletisch starke, technisch versierte Mannschaft, welche in der Lage ist, über die gesamte Spielzeit ein hohes Tempo zu gehen.

Mit Nationaltorwart Nils Haller-stede steht ein sicherer Rückhalt zwischen den Pfosten, denn obwohl Lilienthal aktuell in den unteren Gefilden des Klassements rangiert, stellt es mit 88 Gegentreffern in 15 Spielen die viertbeste Defensive der gesamten Liga. Das Problem liegt also augenscheinlich im Angriff, keine Abteilung Attacke traf seltener.

Zahlen, die am Sonntag jedoch zweitrangig sein werden und auch den zuletzt beachtlichen Aufwärtstrend der Niedersachsen nicht verhehlen sollten: Vor wenigen Wochen wurde der Vorjahresfinalist aus Leipzig mit 12:6 regelrecht abgewatscht und auch beim Abonnementmeister aus Weißenfels schafften es die Wölfe fast, einen Rückstand von 0:6 noch zu drehen. Am Ende zog man dank starker Moral mit nur 8:9 den Kürzeren.

Der Kampfgeist scheint also ungebrochen und die Arbeit des neuen schweizerischen Trainers Remo Hubacher erste Früchte zu tragen. Unterschätzen werden die Red Hocks ihre Kontrahenten also keinesfalls, „das wäre in unserer derzeitigen Situation, in der wir wirklich jeden Punkt brauchen, auch völlig unangebracht. Außerdem verbindet uns mit dem TVL eine langjährige Rivalität, es wird am Sonntag definitiv wieder ans Eingemachte gehen“, sagt Huber.

Die Vorzeichen für ein spannendes Spiel stehen also gut, Anpfiff ist um 15 Uhr und damit eine Stunde früher als zu Saisonbeginn angekündigt. (lt)

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