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Mindelheim

05.07.2018

Ab ins mittelalterliche Getümmel!

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9 Bilder
Kinder durften in eine Ritterrüstung schlüpfen.
Bild: Johann Stoll

Emser, Rechberger und die MZ die Kleinsten für ihre Stadt begeistern.

Michael Haid und seine Helfer vom Fähnlein Rechberg hatten gerade noch Zeit, die Preise für die Sieger des Armbrustschießens schön unter dem Zeltdach aufzubauen, schon war sie da, die Zielgruppe des gestrigen Nachmittags. Hunderte von Kinder wuselten über das Gelände des Stadtgrabens, begleitet von ihren Eltern, die kaum mit dem Fotografieren ihrer Rasselbande nachkamen.

Neben den Rechbergern haben die Emser und die Mindelheimer Zeitung den Nachmittag für die Kinder organisiert und damit zwischen den beiden Festwochenenden an die Anfänge des Frundsberfestes erinnert, das ja ein Kinderfest war. Die Kleinen durften mal in eine Ritterrüstung schlüpfen oder mit einem langen Spieß versuchen, eine Zielscheibe zu treffen. Sieht übrigens leichter aus, als es ist. Aus einer anderen Ecke hallten ununterbrochen Trommelklänge herüber. So manchem jungen Nachwuchslandsknecht war an der Nasenspitze anzusehen, wie viel Spaß es doch macht, das Trommelfell von Erwachsenen zum Glühen zu bringen.

Im Mindelheimer Stadtgraben gab es viel zu erleben

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Weil all das durstig und hungrig macht, durften sich die Kinder über Limo und Wurstsemmel freuen. Allzu viel Zeit war dafür natürlich nicht. Es gab viel zu viel zu erleben. Drüben beim Armbrustschießen am Stand der Rechberger fand auch ein richtiger Wettbewerb für die etwas größeren Kinder statt. Derweil zog es andere zum Ringewerfen bei MZ-Redakteurin Sandra Baumberger, weil es da gleich eine der 600 von Günter Schubert von der Firma Kersa gesponserten Handpuppen zu gewinnen gab. Die Puppen übrigens haben auch in Zeiten von Internet und Smartphone nichts von ihrer Anziehungskraft auf Kinder verloren. Und auch Märchen sind am schönsten immer noch, wenn sie wie von MZ-Redakteurin Melanie Lippl in einem geheimnisvoll dunklen Turm der Stadtmauer vorgelesen werden.

Beim Sackhüpfen an der Station von Leonie Küthmann war Schnelligkeit und Geschicklichkeit gefragt. Auch hier: viele glückliche Gesichter. Eine besondere Erinnerung schenkte das Frundsbergpaar den Kindern. Die Kleinen durften sich mit Gitti und Hannes Weber ablichten lassen.

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