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Memmingen

31.01.2020

Das Ikarus-Festival will 2020 weiter wachsen

Vom 29. Mai bis 1. Juni findet zum sechsten Mal das Ikarus-Festival am Flughafen Memmingen statt.

Mit 70.000 angepeilten Besuchern soll das Electro-Festival am Allgäu Airport noch größer werden. Was die Veranstalter geplant haben.

Mehr Besucher, größere Campingflächen, ein angepasstes Verkehrskonzept und bargeldloses Bezahlen auf dem Festivalgelände: Mit diesen und weiteren Neuheiten rüsten sich die Verantwortlichen für das Ikarus-Festival (29. Mai bis 1. Juni). Zum sechsten Mal steigt auf dem Gelände des Allgäu-Airports in Memmingerberg eines der größten Festivals für elektronische Musik in Süddeutschland. Die Veranstalter rechnen nach eigenen Angaben mit bis zu 70 000 Besuchern an drei Tagen. Worüber die Verantwortlichen auf einer Pressekonferenz am Memminger Flughafen noch informierten:

Angestrebter Besucherrekord bei Ikarus-Festival in Memmingen

„2014 sind wir mit drei Bühnen und 14 000 Besuchern gestartet. Heuer streben wir 70 000 Gäste an, die sich über sieben Bühnen freuen dürfen“, sagte Sebastian Schleich vom Veranstalter Permanent Entertainment aus München. Dementsprechend seien auch die Produktionskosten des Festivals von anfänglich 800 000 Euro auf etwa vier Millionen Euro gestiegen. Mehr als 800 Mitarbeiter seien im Einsatz.

Über eine Million Euro veranschlagen die Veranstalter allein für die Künstler-Buchungen. Beim Ikarus-Festival 2020 werden 120 DJs aus der ganzen Welt auflegen. Dabei gibt es viele Unterarten der elektronischen Musik zu hören. Bekannteste Namen in diesem Jahr sind die Techno-Pioniere Carl Cox und Sven Väth.

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Größerer Flächenbedarf bei Ikarus in Memmingen

Rund 46 Hektar Fläche sind inzwischen nötig, um das Ikarus-Festival aufzuziehen. Das entspricht mehr als 50 Fußballfeldern. Den größten Bedarf gibt es an Campingflächen. Weil die Veranstalter in diesem Jahr mit über 15 000 zeltenden Gästen rechnen, wird die Größe des Ikarus-Campingplatzes im Vergleich zum Vorjahr auf 20 Hektar verdoppelt. Die Zufahrt erfolgt zweigeteilt aus östlicher und westlicher Richtung, wodurch sich die Verantwortlichen weniger Rückstau bei der An- und Abreise der Besucher erhoffen. 17 Hektar an Parkflächen werden angemietet.

Bargeldloses Bezahlen soll auf dem Festivalgelände möglich sein

Auch das Festivalgelände selbst wächst: Getanzt werden darf in diesem Jahr erstmalig auf einem neuen Geländestück, das eigentlich zum Flugsicherheitsbereich des Airports gehört. Im Rahmenprogramm bietet das Ikarus-Festival wieder eine Street-Food-Meile, Workshops, Yoga und mehr. Neu: Bezahlt wird heuer bargeldlos über einen Chip an den Festival-Armbändern der Besucher.

Festival als Wirtschaftsfaktor für das Allgäu

Die Verantwortlichen betonten bei der Pressekonferenz den Mehrwert für die Region durch das Ikarus-Festival: Sie selbst würden Aufträge von über 600 000 Euro an regionale Betriebe (für Aufbau, Infrastruktur oder Reinigung) vergeben. Eine Viertelmillion Euro fließt nach Veranstalterangaben in die lokale Hotellerie und Gastronomie.

Ein Tag der offenen Tür vor dem Start des Ikarus-Festivals

Erstmals wird es einen Tag der offenen Tür am Donnerstag, 28. Mai, geben. Einen Tag vor dem offiziellen Festivalstart können Interessierte und Anwohner kostenlos einen Blick hinter die Kulissen werfen. Anmeldungen dazu per E-Mail an Lui Alefeld, lui@permanent-entertainment.com

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