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Das große Abenteuer mit der Ente

Kommentar Von Johann Stoll
24.07.2020

Plus Vor 30 Jahren lief das letzte mal eine Ente vom Band. Unser Autor erinnert sich an das Kultauto.

Weil heute ein historischer Tag ist, an dem vor 30 Jahren die letzte der legendären Enten vom Band ging, erzähle ich Ihnen mal meine Geschichte. Es ist die Geschichte einer außergewöhnlichen Enten-Fahrt, die uns allen viel Geduld abverlangte. Ein Freund war Anfang der 80er Jahre von Hamburg nach München umgezogen.

Weil er damals keine eigenen Möbel besaß, besorgte er sich ausgerechnet eine Ente als Umzugswagen. Gut, das Gefährt war billig, das sprach auf jeden Fall für dieses klapprige Fahrzeug mit seiner hellblauen Farbe. Und irgendwie war die Ente auch damals schon Kult.

Und plötzlich fällt die Tachonadel

Damit machten wir uns auf den Weg von Nord nach Süd auf der Autobahn. Das war das Hauptproblem an der Sache. Anders herum wäre es wohl leichter zu schaffen gewesen. Der Wagen jedenfalls war von oben bis unten vollgestopft, und wir zwei vorne eingezwängt auf den Sitzen. In der norddeutschen Tiefebene lief es noch ganz ordentlich, auch wenn der Tacho nie über 80 kam. Dann kamen die hessischen Berge bei Herborn.

Die Tachonadel fiel bedenklich ab. 60, 50, 40 Stundenkilometer. Gottlob ging es auch mal wieder bergab. Und so lernten wir, den Schwung mitzunehmen, und wackelten mit der Ente durch ganz Deutschland.

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