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Mindelheim

16.05.2019

Der Kaiser und die Stadt Mindelheim

Kaiser Maximilian auf einem alten Stich aus dem Besitz der Mindelheimer Museen.

Vor 500 Jahren starb Maximilian I. Mit Mindelheim verband ihn besonders viel.

Vierundzwanzig Mal war der große Kaiser Maximilian I. in Mindelheim. Bei diesen Gelegenheiten brachte er den Glanz des Hofes mit Hofstaat, Diplomaten und Musikern in unsere Stadt. Von hier aus wurde während dieser Besuche das riesige Heilige Römische Reich Deutscher Nation regiert.

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Deshalb nimmt die Stadt Mindelheim den 500. Todestag dieses großen Kaisers an der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit zum Anlass für einen Festakt im Stadttheater, der am Sonntag, 19. Mai um 16 Uhr stattfindet. In einer historischen Illusion wird ein Besuch des Kaisers für kurze Zeit in die Gegenwart geholt.

Kaiser Maximilian I. mochte die Musik, die auch in Mindelheim zu hören war

Danach erzählt Kulturamtsleiter Christian Schedler von den kaiserlichen Besuchen und ihrem Glanz. Im lockeren Gespräch mit Franz Körndle von der Universität Augsburg entstehen Bilder von der Vorliebe des Kaisers für die Musik, die auch in Mindelheim zu hören war.

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Szenisch und musikalisch unterstützen diesen bunten Bilderreigen Mitglieder des Frundsbergfestrings, allen voran Kaiser Maximilian I. und seine Gemahlin Bianca Maria Sforza, dazu Adelige, die Businenbläser, Trabanten, der Bürgermeister, Bürger/innen, die Renaissancemusik Mindelheim, der Kammerchor Vocal Total und die Stadtwache.

500 Jahre Mindelheimer Geschichte werden lebendig

Im Anschluss an den Festakt von rund einer Stunde Dauer erhalten die Besucher die neue Broschüre über Kaiser Maximilian und Mindelheim zur Erinnerung. Bei freiem Eintritt sind alle an Geschichte und alter Musik Interessierten in das Stadttheater eingeladen.

Ab Montag, 20. Mai, wird die Festschrift auch zum Kauf angeboten. Kulturamtsleiter Christian Schedler lässt die Stadt Mindelheim und ihre hochrangigen Besucher über die geschichtliche Distanz von 500 Jahren wieder lebendig werden. Der Autor zeigt auch, wie eine ländliche Residenzstadt zu jener Zeit mitten in die politischen Prozesse und kulturellen Entwicklungen eingebunden war. Die Broschüre hat 32 Seiten und kostet vier Euro. Sie ist erhältlich in den Geschäftsstellen der Mindelheimer Zeitung, beim Kulturamt der Stadt Mindelheim, beim Frundsberg Festring sowie im Buchhandel. (mz)

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