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Jubiläum

07.12.2019

Doppelt Grund zum Feiern

Der Geburtstagsjubilar Martin Steiner (vorn, Dritter von links) inmitten seiner Familie. Neben ihm seine Schwester Elisabeth Frank und der Zweite Bürgermeister Stefan Welzel.
Bild: Ludwig Schuster

Große Überraschung für Martin Steiner zu einem besonderen Anlass

Was für eine gelungene Überraschung für Martin Steiner: Die Stadtkapelle Bad Wörishofen brachte ihm ein Ständchen dar. Steiner feierte den 90. Geburtstag bei guter Gesundheit. Enkelin Ramona Steiner hatte für ihren geliebten Opa diese Überraschung eingefädelt; schließlich spielt sie das Saxofon bei der Stadtkapelle.

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Zweiter Bürgermeister Stefan Welzel überbrachte die Glückwünsche und Geschenke für die Stadt und den Landkreis. Ministerpräsident Markus Söder gratulierte mit einem herzlichen Schreiben. Es war eine große Familienfeier mit den vier Söhnen Martin, Gerhard, Klaus und Richard, deren Ehefrauen, fünf Enkel, seiner Schwester Elisabeth Frank und weiteren Verwandten.

Heuer ist es bereits die zweite große Feier: Vor 100 Jahren wurde das „Spezialgeschäft für Heiz- und Feuerungsanlagen, Wandbekleidungen und Bodenbeläge“ unter dem Namen Steiner und Greif in der Kathreinerstraße gegründet. Bereits im Jahre 1924 machte sich Hafnermeister Blasius Steiner selbstständig und im Jahre 1927 erfolgte der Umzug an den heutigen Standort. Tatkräftig wurde er dabei von seiner Ehefrau Theresia unterstützt, die auch die vier Kinder Anton, Hans, Martin und Elisabeth aufzog und den Haushalt mit zu versorgen hatte. Als Martin Steiner im Jahre 1954 die Prüfung zum Ofensetzermeister und 1957 zum Fliesenlegermeister absolviert hatte, war klar, dass er den Betrieb des Vaters weiterführen würde.

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Im Jahre 1959 heiratete Martin Steiner die Kurheimbesitzerin Irmgard Kimmerle und beide führten ihren jeweiligen Betrieb weiter. Die Freizeit von beiden war sehr knapp bemessen und die Urlaube fielen kurz aus. Schließlich musste man auch den vier Buben gerecht werden. So gab es kleine Auszeiten in Österreich oder Südtirol. Martin Steiner fing bereits in jungen Jahren mit dem Sport an. Er war im Jahre 1954 Gründungsmitglied und Spieler beim EV Bad Wörishofen, spielte Tischtennis und Tennis, machte Radtouren und ging zum Skifahren und Bergwandern. Auch heute noch ist er an vielen Sportarten interessiert und verfolgt diese im Fernsehen.

Im Jahre 1994 stieg dann Sohn Richard in die Firma des Vaters ein und übernahm sie ab dem Jahre 1999 in der dritten Generation. Im heutigen Geschäft von Fliesen- Platten- und Mosaiklegemeister Richard Steiner wird dieser von Ehefrau Doris und seinen sechs Angestellten unterstützt. Aber auch Martin Steiner ist immer noch ein gefragter Mann im Ladengeschäft. Er hat gerne in seinem Beruf gearbeitet und keine körperliche Arbeit gescheut.

Der Kontakt zu den Menschen und das Verschönern derer Häuser und Wohnungen hat ihm stets Freude bereitet. Martin Steiner ist nicht nur ein angesehener Geschäftsmann, sondern in der Stadt sehr beliebt und immer zu einem netten Schwätzchen bereit.

Er hofft, dass es noch ein Weilchen so bleiben wird.

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