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Fasching

18.01.2017

Ein närrisches Familienfest

Der Breitenbrunner Elferrat ist in seiner Einlage „unter Tage“ aktiv. Im närrischen Bergwerk treffen sie auch auf eine kesse Blondine.
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Der Breitenbrunner Elferrat ist in seiner Einlage „unter Tage“ aktiv. Im närrischen Bergwerk treffen sie auch auf eine kesse Blondine.

In Breitenbrunn übertrafen sich die Narren beim Krönungsball selbst.

Es lag etwas Schnee, es war ganz still und auch die Unterhaltung im Saal war erwartungsvoll still. Endlich war es acht und der Einzug der Faschingsgesellschaft Breitenbrunn begann und wollte kein Ende nehmen. Endlich war die Bühne voll. Mit lachenden Menschen und hinreißenden Kostümen. Die Minis waren allerliebst, die Garde war ein Augenschmaus und die Prinzessin atemberaubend. Prinzessin Julia II. (Salger) und Prinz Markus I. (Singer) wie auch die Miniprinzessin Jana I. (Jäger) und Prinz Ben I. (Schmuker) und der Präsident Markus Königsberger waren ein schwäbisches „Dreigestirn“ das alle Fäden in der Hand hatte.

Und dann die Kostüme: Sie waren das Tüpfelchen auf dem I. Besonders die Damen kamen aus dem Ahhh und Ohhh nicht mehr heraus. Die Zepter wurden übergeben und die Hoheiten vorgestellt. Schon der Marsch der Minigarde und der Besuch im Untergrund beim Grafen Dracula ließen die Fantasie und die unglaubliche Vielfalt der Kostüme erahnen und sich auf Kommendes mit gespannter Erwartung freuen. Bei den verrückten Teenieameisen war es kaum möglich, alle Details wahrzunehmen. Man möge verzeihen, dass hier nicht jede Trainerin und Assistentin, jede Helferin und Betreuerin einzeln erwähnt wird. Es wären zu viele und sie haben alle Großartiges geleistet.

Der Gardemarsch und der Tanz des Prinzenpaars waren ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus. Die Gardemädchen strahlten und warfen die Beine, als ob sie nie etwas andres getan hätten. Und für die Prinzessin fehlt jeder Superlativ.

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Sie tanzte wie eine Prinzessin, sprach wie eine Prinzessin, bewegte sich wie eine Prinzessin, sie war einfach eine Prinzessin. Und wer gedacht hatte, nun wäre es genug an Kostümgepränge, hat sich sehr getäuscht.

Die Ausgräberinnen in Ostia (Jugendgarde) wetteiferten mit ihren Fundstücken, Kostbarkeiten und Muscheln um das schönste Kostüm. Es ging schließlich unentschieden aus. Wie es in der U-Bahn mit und ohne Stromausfall aussieht, zeigten dann noch die „Gardedamen“ als Sekretärinnen, Fußballerinnen und Elektriker – einmal mehr natürlich in bezaubernden Kostümen.

Dass auch der Breitenbrunner Elferrat bei der schweren Arbeit im Bergwerk mithalten konnte, versteht sich fast von selbst und dass zum Finale des Balles alle Mitwirkenden in „zivil“ auf die Bühne kamen, war ein sehr guter Einfall. Da wurde noch einmal sehr deutlich, dass der ganze Faschingsverein in Breitenbrunn wirklich eine große Familie ist.

Übrigens, durch den Abend führte ganz souverän der Hofmarschall Christopher Salger.

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