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Oberneufnach

04.10.2019

Eine ausgezeichnete Tortenbäckerin

Silvia Schlögel (links) sowie Christina Schilcher und Bettina Eder (von rechts) von „Die Hauswirtschafterei“ gratulierten Barbara Dietmaier aus Oberneufnach zum 1. Platz beim Rezeptwettbewerb.
Bild: Eder

Barbara Dietmaier aus Oberneufnach überzeugt bei einem Wettbewerb mit ihrer Sachertorte – und dem richtigen Oma-Gefühl.

Bis mittags um ein Uhr saß Barbara Dietmaier als angehende Hauswirtschaftsmeisterin noch in der Mindelheimer Hauswirtschaftsschule, dann ging es – mit einer Torte im Gepäck – zügig nach Weilheim. Denn dort stand die 36-Jährige im Finale eines besonderen Wettbewerbs: Für ein neues Backbuch hatte „Die Hauswirtschafterei“, die Kochbücher mit regionalen Spezialitäten herausgibt, alte Kuchen- und Tortenrezepte gesucht. Die sollten nicht nur gut schmecken, sondern außerdem ein „Oma-Gefühl“ wecken. Mehr als 300 Rezepte gingen aus ganz Bayern bei Silvia Schlögel, Bettina Eder und Christine Schilcher, den drei Frauen hinter der „Hauswirtschafterei“ ein – darunter auch das von Barbara Dietmaier.

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Sie wollte schon lange an einem Rezeptwettbewerb teilnehmen, doch irgendwie hatte es nie geklappt. Diesmal aber drängte ihre Mutter die begeisterte Hobbybäckerin, doch einmal ihr Glück zu versuchen. Und so reichte sie das Rezept für eine Sachertorte ein, die bei ihr auf jeden Fall Kindheitserinnerungen weckt und ihr damit geeignet schien, auch bei anderen das Oma-Gefühl zu erzeugen. „Schließlich hat die Sachertorte schon die Großtante meiner Mama gebacken“, erzählt Barbara Dietmaier. Und bis heute darf die berühmte Torte auf keiner Familienfeier fehlen. Zum einen aus Tradition und zum anderen aus ganz praktischen Gründen: „Die Torte kann man gut vorbereiten, weil sie zwei bis drei Tage durchziehen sollte“, erklärt Barbara Dietmaier.

Die Sachertorte der Oberneufnacherin schmeckte und weckte das richtige Gefühl

Dass sie es damit bis ins Finale schaffen und dieses auch noch für sich entscheiden würde, hätte sie trotzdem nicht gedacht. „Man kann so eine Sachertorte ja nicht aufwendig dekorieren“, sagt sie. Überzeugt hat sie die achtköpfige Jury mit dem Klassiker trotzdem – und damit zehn Konkurrentinnen ausgestochen.

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Bewertet wurde die Optik des kompletten Kuchens, dann die des einzelnen Stücks und natürlich spielte auch der Geschmack eine große Rolle. Und weil die Torte eben nicht nur hervorragend aussah und schmeckte, sondern auch das gewünschte Oma-Gefühl weckte, wurde Barbara Dietmaier schließlich zur Siegerin gekürt. Sie darf sich bei einem Wellnesswochenende vom Stress des Wettbewerbs erholen. Außerdem wird das Rezept in den zweiten Band von „Alle lieben Omas Kuchen“ aufgenommen, das im März 2020 im Deutschen Landwirtschaftsverlag erscheint.

Auch die Abendschau des Bayerischen Rundfunks hat das Finale begleitet und zeigt den Bericht am Freitag zwischen 17.30 und 18.30 Uhr.

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