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Pfaffenhausen

26.12.2020

Fleißig wie die Heinzelmännchen - besonderes Fotoprojekt bei Storchenbräu

Für einen Kalender hat Bernd Feil die Mitarbeiter der Storchenbrauerei unter anderem in einem Kartenhaus in Szene gesetzt.

Plus Wie der Fotograf Bernd Feil die Mitarbeiter einer Pfaffenhausener Brauerei auf ganz besondere Weise fotografiert hat.

Künstler wie frei schaffende Fotografen hat das Coronajahr 2020 schwer getroffen. Reihenweise mussten Veranstaltungen abgesagt werden. Der Mindelheimer Sportfotograf Bernd Feil hat daraus eine Tugend gemacht. Beim ersten Lockdown im Frühjahr dokumentierte er die gespenstische Leere im Land mit seiner Kamera. Nun im November hat er mit Hans Roth vom Storchenbräu Pfaffenhausen ein ganz besonderes Projekt umgesetzt.

Alle Mitarbeiter der Firma sollten darin eine zentrale Rolle spielen. Sie sollten gewissermaßen mit ihrem Umfeld aus Brauerei-Motiven als Miniaturen verschmelzen. Am Ende kam ein Kalender heraus, der an die Kunden der Brauerei ausgegeben wird. Eine solche Bilderserie hat Feil noch nie zuvor geschossen.

Bernd Feil muss in allen Lagen fotografieren können.

Neben den präzise beleuchteten Fotos der Mitarbeiter vor neutralem Hintergrund zur späteren Freistellung in der Fotosoftware brauchte man noch die Original-Schauplätze in der Brauerei. Diese mussten dann ebenso präzise ausgeleuchtet werden wie die Porträts, damit es beim späteren Gesamtbild den Eindruck erweckt, als sei das fertige Kalenderbild in echt genau so fotografiert worden.

Die Brauereihallen in Pfaffenhausen wurden zum Fotostudio

Aus den Hallen der Brauerei wurde so ein Fotostudio, das mit Paletten, Kisten, Tonnen und anderen Hilfsmitteln aufgebaut wurde.

So groß wie auf diesem Bild sind die Säcke voller Braugerste üblicherweise nicht. Eine Montage macht’s möglich.

Die meiste Zeit investierte Bernd Feil in das Titelmotiv, das die Mitarbeiter in einem Bierdeckel-Kartenhaus zeigt. Immer wieder krachte das Kartenhaus vorzeitig ein. Erst als der erfahrene Brauerei-Chef Hans Roth seine ganze langjährige Berufserfahrung in die Waagschale warf, ging es mit Kartenhaus bis in den fünften Stock voran. Für die nötige Stabilität bei den Fotoaufnahmen im Eiskeller kam aber noch zusätzlich ein wenig Klebstoff zum Einsatz.

Am Ende freute sich Bernd Feil über ein „kurioses Meisterwerk“. Der Kalender ermögliche eine ganz neue Sicht auf Alltägliches. „Ich hoffe, dass wir damit die Menschen ein wenig zum Staunen und Schmunzeln bringen in diesen schweren Zeiten“. (mz)

Dank Brauerchef Hans Roth wurde es doch noch etwas mit dem Kartenhaus.

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