1. Startseite
  2. Lokales (Mindelheim)
  3. Glasfaser wird das nächste große Thema

Gemeinde

12.05.2017

Glasfaser wird das nächste große Thema

Bürgermeister Kerler spricht über die Finanzen und die zukünftigen Themen auf den Bürgerversammlungen

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Besuch der Bürgerversammlungen in allen vier Ortsteilen“, meint Bürgermeister Josef Kerler. Mit ungefähr 170 Besuchern sei insgesamt fast 9 Prozent der Bevölkerung an den Abenden anwesend gewesen.

Die Themen an den Terminen waren übersichtlich. In Könghausen war zum Beispiel die Erneuerung der Zusambrücke und die damit verbundene Umleitung des Verkehrs wichtig. Auch wenn das Straßenbauamt die Baumaßnahme zeitlich weiter nach hinten verschoben hat, wird die Verkehrsführung währenddessen noch eine schwierige Aufgabenstellung sein.

Weiteres Thema war der Radweg von Balzhausen nach Haselbach, der noch in diesem Jahr eine Verbesserung erfahren wird, während der Fahrradweg von Mörgen nach Eppishausen an Christi Himmelfahrt offiziell eröffnet wird.

ecsImgBannerWhatsApp250x370@2x-5735210184021358959.jpg

Im Rückblick auf das vergangene Jahr stellt Josef Kerler auch die Finanzdaten der Gemeinde vor. Die pro Kopf Verschuldung liegt in Eppishausen bei 191 Euro, die Kreisumlage beträgt rund 800.000 Euro. Und auch wenn im Haushalt 2017 noch eine geplante Kreditaufnahme eingeflossen ist, dann nur um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, wie der Bürgermeister betont: „Im Großen und Ganzen rechnen wir eher damit, dass das Haushaltsjahr ziemlich ähnlich wie im vergangenen Jahr wird.“ Zwar hat die Gemeinde durch den Verkauf vieler Bauplätze ein Mehreinkommen, trotzdem schlagen sich die Ausgaben der Schulsanierung in Kirchheim natürlich auf der Negativseite nieder.

Die nächste große Aktion der Gemeinde wird die Teilnahme am Projekt „Gas und Glas“ von Erdgas Schwaben. Hierzu informierte Kerler bereits sehr ausführlich auf den Bürgerversammlungen. Auch wenn die offiziellen Informationsveranstaltungen erst im Herbst geplant sind, will er schon jetzt darauf aufmerksam machen. „Schnelles Internet gehört heutzutage zu einer guten Infrastruktur“, betont der Rathauschef. Deshalb hofft er auch, dass sich in seiner Gemeinde genügend Hausbesitzer finden, die diese Chance ergreifen und sich an dieses Netz anschließen lassen. (fman)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren