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Bad Wörishofen

01.12.2020

Im Dezember leuchten in Bad Wörishofen und den Ortsteilen die Fenster

Ralf, Markus und Ursula Bär (von links) sind mit den Vorbereitung des großen Adventsfensters bei der Bäckerei in der Zugspitzstraße beschäftigt.
Bild: Helmut Bader

Plus Adventsfenster gibt es in Bad Wörishofen an jedem Dezembertag auch in der Gartenstadt, in Stockheim und in Schlingen.

Etwas Licht in die Dunkelheit der kalten Jahreszeit, dazu gerade auch noch in der Coronazeit, das war die Intention, dass sich der Pfarrgemeinderat von St. Ulrich unter der Leitung von Joachim Rapp zusammen mit Pfarrer Andreas Hartmann Gedanken dazu machte, auch in der Gartenstadt Adventsfenster den Einwohnern und Gästen anzubieten.

Stimmungsvolle Veranstaltungen müssen auch in Bad Wörishofen wegen Corona ausfallen

Stimmungsvolle Veranstaltungen, wie vor allem eben der beliebte Adventsmarkt auf dem Litauenplatz können ja nicht stattfinden, und so soll diese Aktion einen kleinen Ersatz dafür bieten. Erfreulich hoch war die Resonanz auf den Aufruf in der Kirche, so dass nun vom 1. bis zum 24. Dezember jeden Tag ein von Bewohnern geschmücktes Fenster geöffnet werden kann und sogar noch einige Familien gar nicht mehr zum Zuge kamen.

Gleich von der Idee angetan war die Familie Bär, die die Bäckerei bei der Kirche betreibt. „Wir fanden die Idee einfach toll, dekorieren ohnehin gerne und waren deshalb sofort bereit, mitzumachen, als wir angesprochen wurden. Etwas Weihnachtsstimmung trotz Corona in den Ortsteil zu bringen, finden wir gut und das frischt die Gartenstadt außerdem etwas auf“, sind sich Ralf und Ursula Bär zusammen mit Sohn Markus einig und machen sich auch gleich an die Bastel-Arbeit, denn ihr besonders großes Fenster ist bereits am 2. Dezember dran. Girlanden, Leuchtsterne und Lichterketten liegen deshalb schon bereit.

Auf Flyern in der Kirche, auf Plakaten und einem Plan kann nachgelesen werden, in welcher Reihenfolge die Fenster geöffnet werden.

Im Bad Wörishofer Stadtteil Schlingen leuchten heuer erstmals die Adventsfenster

Den Anfang am Dienstag, 1. Dezember, macht das Pfarrhaus. An den Adventssonntagen werden im Paradies von St. Ulrich jeweils Adventsfenster geöffnet. Nach ihrer Öffnung bleiben die Fenster bis über die Weihnachtstage beleuchtet. Neben den vielen Privatanbietern sind auch der Kindergarten und die Ministranten mit im Boot. Beleuchtet sind die Fenster jeweils von 17 bis 22 Uhr.

Doch nicht nur in der Gartenstadt findet heuer der Brauch der Adventsfenster statt. In Stockheim ist es das Familiengottesdienstteam, das heuer die Durchführung organisiert. Wie Stefanie Seitel erzählt, strahlen dort schon seit einigen Jahren solche Fenster, jeweils von anderen Einrichtungen betreut. Besondere Freude daran haben immer die Kindergartenkinder, die die Fenster gezielt ablaufen. Auch hier liegen Flyer zur Information beim Landmarkt und bei der Bäckerei Winkler aus.

Auch Schlingen schließt sich dieses Jahr erstmals der Aktion an. Hier engagiert sich der Elternbeirat des Kindergartens besonders und hat die Durchführung übernommen. Die Resonanz auf die Idee war auch dort ausgezeichnet, so dass leicht genügend Familien gefunden wurden, die gerne mitmachen.

Offensichtlich wollen sich viele Menschen auch von Corona und dessen Folgen die adventliche Stimmung nicht nehmen lassen. Wenn es durchführbar wäre, möchte der Pfarrgemeinderat von St. Ulrich auch auf sein beliebtes Adventsblasen im Paradies am 3. oder 4. Advent nicht verzichten, doch ist hier die Entscheidung noch nicht gefallen.

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