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Jahreskonzert

01.12.2017

In der kalten Kirche wurde wieder allen warm ums Herz

Dirigent Josef Bauer und seine Musiker bekamen beim Jahreskonzert wieder viel Applaus. Das intensive Proben hatte sich gelohnt, das Publikum in der Leonhardskirche war begeistert.
Bild: Schlegel

In Apfeltrach freuen sich Musiker und Gäste wieder über einen gelungenen Auftritt mit viel Abwechslung

Auch in diesem Jahr lud der Musikverein Apfeltrach wieder zum Jahreskonzert. Auch in diesem Jahr wieder in die Kirche St. Leonhard und auch in diesem Jahr herrschte trotz Kälte wieder eine ganz besondere Atmosphäre. Das liegt zum einen an der gut gemischten Musikauswahl durch Dirigent Josef Bauer, aber gewiss auch an der guten Stimmung, die immer herrscht, denn eines merkt man ganz genau: Hier spielt ein Blasmusikorchester, das wirklich zusammengewachsen ist und sich allem Anschein nach auch gut versteht.

Andreas Schuster, Vorsitzender des ASM-Bezirks 10, zeigte sich in seiner Ansprache in der kurzen Pause vor allem von der Kontinuität begeistert, die im Musikverein Apfeltrach zu finden ist, denn das sei die Basis für die Zukunft. Während der Verein vergleichsweise jung ist – sein 40-jähriges Bestehen feierte er erst im vergangenen Jahr – so könne der Dirigent Josef Bauer bereits auf 37 Jahre im Amt zurückblicken. „Das ist einmalig in unserem Bezirk“, lobte Schuster. Bauer ist Dirigent mit Leib und Seele, zwei seiner Töchter spielten auch wieder mit, bei diesem Jahreskonzert als Solistinnen an der Trompete und am Bariton in dem Stück „Memory“ von Rob Ares.

Ein sehr melodisches und feierlich anmutendes Werk, das vor allem in dem so wunderschön vollmundig klingenden und von Simone Bauer am Bariton absolut klar vorgetragenen Solo-Part begeisterte.

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Doch auch das Trompeten-Solo von Carolin Bauer überzeugte vom ersten Ton an. Eröffnet haben die Musiker ihr Jahreskonzert mit „Vita pro Musica“ von Thiemo Kraas, ein Titel, der Programm sein könnte, denn wie immer haben die Musiker auch in diesem Jahr viel Zeit, Mühe und Leidenschaft in die Konzertvorbereitung gesteckt, das große Engagement innerhalb der Gruppe habe den einen oder anderen auch etliche 100 Kilometer Autofahrt in Kauf nehmen lassen. Julia Fröhlich führte wieder durch das Konzert, stellte die Songs vor und erzählte einige Anekdoten von den Proben.

Bei dem sehr anspruchsvollen Stück „Jump and Joy“ von Markus Götz etwa hätten sie tatsächlich „Freudensprünge“ gemacht, als sie nämlich das Stück zum ersten Mal fehlerfrei gespielt haben.

Auch bei dem Medley zu Klassikern der Kult-Band Queen kam Freude auf, von „Show must go on“, über „It’s a kind of magic“ und andere ging es zu „We will rock you“.

Anschließend folgte zur Beruhigung der Gemüter gewissermaßen „Walzerblut“ von Huby Mayer, arrangiert von Harald Bernt. Und auch ein Marsch durfte im Programm nicht fehlen, wenngleich dieser Marsch zunächst allen Musikern gar nicht wie ein Marsch vorgekommen sei, erzählte Fröhlich lachend, so sei es dennoch einer: „Ehrensache“ von Kurt Gäble und Celia Moosbrugger machte den Abschluss. Gleichwohl konnte das Publikum sich natürlich noch zwei Zugaben erklatschen, die Kälte in der Kirche war zu diesem Zeitpunkt auch in diesem Jahr wieder längst vergessen.

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