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Bad Wörishofen

26.11.2019

Kneippianum: Jetzt geht es um die künftige Nutzung

Das Kneippianum in Bad Wörishofen wurde einst von Pfarrer Sebastian Kneipp gegründet. Nun geht es um die künftige Nutzung des geschlossenen Hotels.
Bild: Alf Geiger

Plus Seit November 2018 ist die einstige Stiftung Kneipps geschlossen. Nun kommt Bewegung in die Zukunftsfrage.

Wie geht es mit dem Kneippianum weiter? In diese Frage kommt nun wieder Bewegung. Seit November des vergangenen Jahres ist das einstige Vier-Sterne-Hotel geschlossen. Pfarrer Sebastian Kneipp hatte das Kneippianum einst selbst gegründet. Das Areal gehört dem Orden der Barmherzigen Brüder.

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Der Bauausschuss des Stadtrates von Bad Wörishofen wird sich am Montag, 2. Dezember, mit einer Voranfrage befassen. Dabei geht es um eine Umnutzung des Kneippianums an der Alfred-Baumgarten-Straße 6. Die Sitzung ist öffentlich und beginnt um 18 Uhr im Rathaus von Bad Wörishofen.

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Wie das neue Kneippianum aussehen soll

Im Juni hatten Vertreter des Ordens und Vertreter des potenziellen Investors im Gespräch mit der Mindelheimer Zeitung Einblick in das Vorhaben gegeben. Man wolle das Kneippianum wieder zum Leben erwecken, hieß es damals. Das Kneippianum ist hufeisenförmig angelegt und besteht im Prinzip aus drei Teilen. Im Ostflügel – in dem Küche und Restaurant angesiedelt sind – sollen in den oberen Geschossen zwei Wohngruppen für bis zu 25 demente Menschen entstehen. Im Westflügel sollen Schwimmbad, Sauna, Fitnessbereich und Physioabteilung komplett in die Hand eines weiteren Betreibers gegeben werden. In den Obergeschossen sollen Appartements für Betreutes Wohnen Platz finden. Insgesamt sollen im Kneippianum rund 50 Wohnungen für Betreutes Wohnen entstehen.

In dem Gebäude sollen auch Arztpraxen entstehen

Im Erd- und ersten Obergeschoss des Mittelbaus sollen bis zu drei Arztpraxen etabliert werden. Das öffentliche Café soll erhalten bleiben und in den weiteren Obergeschossen sollen zusätzliche Appartements für Betreutes Wohnen entstehen – und zudem finanzierbare Wohnungen für die Mitarbeiter. Das etwa 10.000 Quadratmeter große Areal samt Gebäuden werde aber erst verkauft, wenn der Stadtrat von Bad Wörishofen das Vorhaben auch so wünsche und genehmige, hieß es im Juni.

Das Kneippianum ist bei Weitem nicht der einzige Tagesordnungspunkt der Sitzung. Es geht erneut um den Bebauungsplan „Gewerbegebiet, Östlich der Türkheimer Straße“.

Es geht ebenfalls um den Bebauungsplan „Östlich der Breitenbergstraße (nördlich der Imbergstraße) in der Gartenstadt. Auch mehrere Bauanträge beschäftigen die Ausschussmitglieder, unter anderem geht es um den Neubau eines Gästehauses am Kneippkurhaus St. Josef in Bad Wörishofen.

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